Die Musik deiner Pubertät… geht weiter!

Meist überkommt mich ein Schmunzeln, wenn ich an meine Jugend zurückdenke. Da waren wilde Tage, ruhige Nächte; traurige Minuten und erheiternde Stunden; immer begleitet von Musik, die das Erlebte untermalte, Anlass für verrückte Aktionen gab oder einfach nur gedämpft im Hintergrund lief.

Der MP3-Player überholte den Discman, nachdem dieser dem Walkman den Rang abgelaufen hatte.

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Erst jetzt bemerke ich, wie viel Wandel schon damals durch die Welt ging!
Da gab es zum einen diese Tage, an denen man wie besessen vor dem Radio saß und lauerte, schließlich konnte jeden Moment der Song, nach dem man sich seit Tagen verzehrte, gespielt werden und dann galt es, schnell zu sein: Hastig die Rec-Taste drücken und somit dafür sorgen, dass man dann zumindest ein bisschen Lieblingsmusik auf eine Kassette gebannt hatte. Furchtbar traurig war man dann, wenn der Radiosprecher die neusten Stau-Meldungen dazwischen plapperte. Man hatte eben manchmal Pech bei solchen Aufnahme-Experimenten.

Foto: CD Reflections by spcbrass

Foto: CD Reflections by spcbrass

Dann waren da irgendwann die CDs, die in meiner Musikhörer-Laufbahn einiges bewirkt hatten, denn mit ihnen legte ich mich langsam auf einzelne Genres, Bands und Künstler fest.

Zwischen gut und böse

Eigentlich lassen sich meine musikalischen Hör-Genüsse der Jugend in zwei Kategorien festhalten: Zum einen in – aus meiner heutigen Sicht betrachtet – naive Eskapaden, die man bestenfalls belächelt, zum anderen in gute, bis heute bei mir aktuelle Tonkunst, die es in sich hat.

„Oh Gott, so etwas hast du mal gehört?“

Da gab es zum Beispiel diese Überbleibsel der Kindheit: Backstreet Boys, Take That und nicht zu vergessen Caught In The Act, die es spielend einfach in meine CD-Kisten geschafft haben. Daneben waren die Spice Girls als einzig wahre Girlgroup bei mir angesehen.

Wenn ich an diese Zeit zurückdenke, wird mir ganz anders! Diese Shirts, auf denen flippig aussehende Bandmitglieder schneidig in die Welt guckten; diese CD-Cover, die bunt und immer gestellt aussahen; diese Musik, die aus eingespielten Melodien und gesanglich mittelmäßigen Parts bestanden – all dies verzückte mich zu Beginn meiner Jugend.

Nur ‘N Sync konnten mich über all die Jahre nicht begeistern: Die Abneigung gegen sie kann ich bis heute nicht nachvollziehen, passten sie doch damals perfekt in meine musikalische Schublade.

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Über Janine Kuske

Studentin der Kulturwissenschaften mit Passion für handgemachte Musik aus den Sparten Rock, Indie, Punk. Wohnhaft in Magdeburg macht sie sich auf, um die Weiten des künstlerischen Spektrums in der Welt zu erkunden.

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