Ewigheim, 45 Grave und erlesen Klassisches

WGT IV: Kontinuierliches Amplifizieren

Mit an Alltäglichkeit grenzender Routine geben die Veranstalter des Wave Gotik Treffens zu Leipzig eine Künstlerbestätigung nach der anderen bekannt. Hochkaräter, Newcomer und Legenden reihen sich nahtlos in die Gilde jener ein, die über die Pfingstfeiertage ein Publikum aus ca. 60 Ländern bestens unterhalten dürfen. Nachdem amusio.com schon mehrfach über die Zusammenstellung des Festival-Programms referiert hat, soll dieser Sidekick – auch als Verneigung vor der Leistung der Veranstalter – weiterhin erhalten bleiben. Heute mal mit Ewigheim, 45 Grave und einem noch zu vertiefenden Hinweis auf die Partizipation von international anerkannten (und lokal gefestigten) Größen der alten bzw. klassischen Musik.

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Bienvenue! (http://www.wave-gotik-treffen.de/info.php)

Bienvenue! (http://www.wave-gotik-treffen.de/info.php)

Der thüringischen Formation Ewigheim gelingt es seit nunmehr vierzehn Jahren, genauer: seit ihrem Debutalbum „Mord nicht ohne Grund“ , mit ihren Moritaten jene „schwarzen“ Herzen zu erfreuen, die ihre Haltung bevorzugt mit einem Augenzwinkern versehen. Wies bereits erwähntes Album noch Nähe zu Rammstein und Neuer Deutscher Härte auf, markierte Album Numero Zwo, „Heimwege“ (beide Prophecy Productions) die bis zu ihrem aktuellen Longplayer „Nachruf“ (Massacre Records) gültige Marschrichtung: Eingängige Dark-Rock-Wave-Songs, deren Thema – Tod – zwischen Mordlust und Verwesung, Nekrophilie und Nekrophagie pendelnd, stets ausgezeichnet unterhält und dabei zu allem Überfluss mal tanzbar, mal ernsthaft nachdenklich ausfällt.

Nachruf ereilt: Ewigheim (Massacre Records)

Nachruf ereilt: Ewigheim (Massacre Records)

Die im Rahmen der (als Projekt aus Mitgliedern mehrerer Bands) gegebenen Umstände in den Jahren eher rar gesäten Live-Performances werden zu Leipzig gesühnt – mit einem Gig, dessen bloße Ankündigung schon jetzt für Schunkellaune sorgt.

Womit wir bei 45 Grave wären, einer bereits 1979 in Los Angeles gegründeten Gothic-Punk-Band, deren Frontfrau Dinah Cancer so circa das feminine Pendant zu Glenn Danzig abgibt (nur dass sie natürlich viel besser aussieht). 45 Grave gehören zu jenen Bands, die kultisch verehrt und dann, mangels Präsenz, doch vom Tagesgeschäft unterschlagen werden. Dabei haben sie sich mit ihrem Beitrag zu der ersten Zombie-Komödie der Filmgeschichte („Return of the Living Dead“, 1985), „Partytime“, schon zu Primärlebzeiten unsterblich gemacht.

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