WGT VI - Koordination und Langmut

Attraktionen ohne Ende

Gut, die in irgendeiner Konstellation auftretenden Christian Death mögen für das ein oder andere feuchte Händchen sorgen. Doch ist diese sagen- und schmerzumwobene Goth-Band nur eine von „dreihundertvierunddreißigtausendmillionen“ (Götz Alzmann) Attraktionen eines sich in Vielfalt ergehenden Festivals, das des Vollzugs harrt wie Bolle vor „Billa“. Kommt alle, hier noch drei weitere gute Gründe für den Drang, sich nach Leipzig aufzumachen: Oberer Totpunkt, Borghesia, Motorama.

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OT auf dem WGT (Danse Macabre)

OT auf dem WGT (Danse Macabre)

Mit „Desiderat“ hat die Hamburger Formation Oberer Totpunkt ihren Meister bei der IHK „Neue Deutsche Todeskunst“ mit Bravour abgelegt. Michael Krüger erhielt dabei in den Fächern Komposition, Schlagwerk und Produktion eine glatte 1, die Königin der Rezitation, Bettina Bormann, sogar eine 1 plus mit Mappe. Wenn die beiden Klassenbesten dann noch mit Verstärkung zum WGT aufspielen werden, wird dies alle Anwesenden in einen bleibenden Bann ziehen.

Bettina Bormann, Oberer Totpunkt (Danse Macabre)

Bettina Bormann, Oberer Totpunkt (Danse Macabre)

„Spiegel im Käfig“, ein Über-Track (der eine kleine sprachliche Schiefheit aufweist, die ihn umso ergreifender gestaltet), der hiermit allen ans Herz gelegt sei, die auf dem WGT noch Orientierung benötigen. Zwingend treibende Rhythmik, großartige Interpretation, gegebener Aufwand. Das aktuelle Album „Desiderat“ (Danse Macabre/Alive) fordert und fördert die leibhaftige Teilhabe.

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