Highlight unter Highlights

Midge Ure präsentiert neues Album auf dem Amphi Festival

Diesen Freitag (4. Juli) erscheint mit „Fragile“ (Hypertension/Soulfood) das achte Studio-Solo-Album des Wave-Synth-Pop Urgesteins Midge Ure. Das erste seit „Little Orphans“, das von 2001 datiert. Um es vorweg zu nehmen: „Fragile“ ist dem grundsympathischen Schotten ausgezeichnet gelungen. Umso erfreulicher, dass er sein neues Meisterwerk bereits am 26. Juli live präsentieren wird: Im überaus illustren Rahmen des großartig bestückten 10. Amphi Festivals am Tanzbrunnen zu Köln.

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Tolles Line-up, schönes Ambiente. alles wie immer: Amphi Festival (amphi-festival.de)

Tolles Line-up, schönes Ambiente. alles wie immer: Amphi Festival (amphi-festival.de)

Zur Jubiläumsveranstaltung des Kölner Ausnahmefestivals („10th Anniversary“) hat es sich einer der einflussreichsten Wegbereiter der gesamten Szene nicht nehmen lassen, seinen Einfluss endlich wieder geltend zu machen. Wenn auch die Reunion-Tour seiner Band Ultravox noch nicht allzu lange zurück liegt, so dürften Fans und Freunde seine Rückkehr auf die Bühne kaum erwarten können. Zumal Midge Ure mit „Fragile“ ein Album mitbringt, das einerseits ob seiner Vielfalt überrascht, andererseits keine Wünsche offen lässt.

Bei der Kraft, mit der Migde Ures Auslese besticht, verwundert einzig der Titel. Was soll an diesen prächtigen Songs, die zwischen ernster Innerlichkeit und expressiver Euphorie so ziemlich alles beinhalten, was der Meister souverän zu interpretieren weiß, „zerbrechlich“ sein? Laut eigener Aussage nimmt der Titel (samt Titelsong) Bezug auf seinen persönlichen Lebenswandel, der nicht immer der gesündeste war. Es sei ihm bewusst geworden, dass er besser auf sich acht geben müsse, um sein Leben nicht über Gebühr zu strapazieren. Also steckt hinter „Fragile“ eine positive, lebensbejahende Message, die Midge Ure, wie kaum ein anderer Star seines Formats, authentisch und glaubwürdig transportiert.

Midge Ure mit "Fragile", am 26.7. in Köln (Hypertension/Soulfood)

Midge Ure mit “Fragile”, am 26.7. in Köln (Hypertension/Soulfood)

Während der Opener „I Survived“ die hymnischen Trademarks bedient, beweist Midge Ure auf gleich zwei instrumental gehaltenen Tracks („Wire And Wood“, „Bridge“) seine Meisterschaft an der Sechssaitigen. Hinzu kommen Kollaborationen mit Moby und Schiller, die sich nahtlos in das immens abwechslungsreiche Ganze einfügen.

Am Samstag, dem ersten Festivaltag, wird Midge Ure gegen 20:55 die Bühne des Staatenhauses betreten (im Anschluss an die Dark-EBM-Klassiker von The Klinik, was für ein reizvoller Umschwung!). In der dann folgenden Stunde wird er trotz der Güte seines neuen Materials sicher noch den ein oder anderen Hit seiner Karriere hervorzaubern, vielleicht sogar einen seiner Stammformation Ultravox. Es wird also auf jeden Fall eine äußerst spannende Angelegenheit  - ein Highlight unter Highlights – wie sie in der gegebenen Dichte beinahe nur das Amphi zu Köln zu bieten hat.

amphi-festival.de
midgeure.com

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