Gerade Verschnaufpause? Dann nimm dir Zeit für...

Brief an Dich

copyright @ bowls götzke

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Ich bin Du.
Das mag auf den ersten Gedanken für Dich nicht sonderlich logisch klingen, weil Du davon ausgehst, dass, wenn Ich Du bin, Du natürlich Ich bist.
Wär ja logisch, oder?
Wie Du nun feststellen wirst, bist Du jedoch nicht Ich.
Andernfalls würdest Du diesen Brief hier gar nicht erst lesen müssen – schließlich wüsstest bereits, was drin steht.
Weißt Du aber (noch) nicht.
Aus dieser Tatsache, meine liebe Freundin, ergibt sich jedoch nicht zwangsläufig, dass der Informationsgehalt Meiner ersten drei Wörter falsch ist:

Ich bin Du.

Falls Du für Dich entscheidest, dass das Blödsinn ist, bin Ich vollkommen okay damit. In Deiner Welt ist richtig, was in Deiner Welt eben richtig ist, und Ich lass sie Dir gern.
In Meiner Welt bin Ich Du.
Lass Mir Meine Welt.
Okay?

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Ich bin also Du.

Und weil Ich Du bin, Du aber nicht Ich bist, darf Ich Dir nun ein Geheimnis über Dich verraten:
Du bist nicht nur Du.
Du bist nur ein Teil von Dir.
Einige Teile von Dir sind Frieden.
Andere sind Krieg.
Einige Teile sind Liebe,
andere sind Angst.

Du bist schwarz, Du bist weiß, Du bist bunt, Du bist grau, Du bist Yin, Du bist Yang, Du bist Plus, Du bist Minus, Du bist Mann, Du bist Frau, Du bist Sein, Du bist Nichts, Du bist groß, Du bist klein, bist oder, bist und, bist bist, bist nicht, bist dieses, bist jenes, bist Du, bist Ich.

All dies nur zum Teil halt.
Du bist ein ganzes Netzwerk, und Du trägst Licht in Dir, weil Du Schatten wirfst.
Ich kenne Dich.
Du willst das Beste für die Welt, Du willst das Beste für Dich.
Glücklich willst Du sein.
Geliebt werden für das, was Du bist.
Ist doch nichts Verwerfliches dran.
Wer will das nicht?
Niemand.

Niemand
kenn Ich jetzt leider nicht persönlich, aber er dürfte ziemlich unglücklich sein.
Und einsam.
Vielleicht ist er Mir deshalb noch nie begegnet.
Uns beiden nicht.
Also, in Meiner Welt jedenfalls.
In dieser Welt bin Ich immer noch Du.
Und Ich sage Dir:
Dankbar sollst du sein.

Dankbar für Sonnenblumen und Rosenduft, Schmetterlingsflügel und Rhododendren und alles, was nicht direkt natürlich ist. Plastikbecher zum Beispiel. Oder Dein Iphone. Vergib Dir selbst, vergib den Anderen. Schenke, denn Geschenke, mein lieber Freund, sind in den meisten Fällen eine wirklich schöne Sache.

Wenn Du gibst – und das weißt Du schließlich nicht erst seit gestern – dann wird Dir gegeben werden.
Solange Du diese Regel befolgst, wirst Du erkennen, wie unermesslich groß das Netzwerk ist, das Du bist.
Du wirst erkennen, wie Du durch Deine Energie die Welt veränderst.
Wie Du Kriege stoppst.
Und Hunger stillst.
Leiden linderst.
Hoffnung streust.
Wie Du Bomben in Rosinen verwandelst.
Brennesseln streichelst.
Und Glück kreierst.
Frage Dich nicht, wieso die Welt so grausam ist.
Frage Dich, wie feige Du bist.
Wie träge.
Und selbstgerecht.
Frage Dich, wie tolerant Du bist.
Wie gierig.
Und geduldig.
Wen liebst Du?
Liebst Du auch Dich?
Was macht Dir am Meisten Angst?
Am Ende kommt es nur darauf an, dass Du Dich angemessen selbst reflektierst.
Aus absurden Perspektiven.
Aus Meiner vielleicht.
Irgendwann begegnet Dir dann der Zeitpunkt,
an dem sich Erkenntnisse auftun, für die es zwar Erfahrungen gibt, aber keine Wörter.
Es ist einfach.
Zu kompliziert, um darüber zu schreiben.
Außerdem: Du trägst die Antworten zu allen Fragen bereits in Dir.
Auch, natürlich, die Antwort auf die Frage:
Wer bin Ich?
Bin Ich vielleicht sogar Du?
Oder ein Teil von Dir?

Nun, wie Du weißt, bin Ich Du.

Und deshalb, lieber Freund, rate Ich Dir:
Sei Gott und erschaffe ein Paradies!
Für Dich.
Für Mich.
Und alle Anderen.

Jetzt!

P.S.: Ich liebe Dich.

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Über Bowls Götzke

Bowls Götzke | Musiker, Schreiber, No-Budged-Filmemacher, Manager, Künstler, Motto: .sTyle ist nicht alles, aber ein Tyle davon.

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