Dido „Girl Who Got Away“ – Bekanntes mit klangvollen Überraschungen

Eines kann man bei Didos viertem Studioalbum nicht überhören: Die Londonerin ist erwachsen geworden. Ob das auch an der Geburt ihres Kindes liegt, sei dahingestellt. Auf jeden Fall präsentiert sie sich auf ihrer gerade erschienenen CD mit elf musikalisch wie lyrisch ausgereiften Songs, die keinen Zweifel daran lassen, dass Didos Genre-Experimentierfreudigkeit sich gelohnt hat. Dennoch bleibt das Gefühl, das alles irgendwie schon mal gehört zu haben.

Zuletzt hat man ja nicht mehr viel von der Sängerin mit irischen und französischen Wurzeln gehört.

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Ihr letztes Album „Safe Trip Home“ erschien vor etwas mehr als vier Jahren. Musikalisch machte sie das letzte Mal auf sich aufmerksam, als sie 2010 einen Song zum Soundtrack von „Sex and the City“ beisteuerte.

Didos neues Album "Girl Who Got Away" / Foto: Sony

Didos neues Album “Girl Who Got Away” / Foto: Sony

Das Warten scheint sich allerdings gelohnt zu haben, denn Dido überrascht mit einem sehr ausgereiften Mix verschiedener Genres und locker-fluffig-tiefgründiger Texte. Die Verwandtschaft zu ihrem Bruder Rollo, dem Sänger der Ex-Band Faithless, ist auch bei ihrem neusten Werk nicht bestreitbar. Mit leichten faithless-esken Trip-Hop, Dance- und Trance-Einflüssen wertet sie die Popmusik auf. Wunderschön gelungen ist diese Mixtur bei „Blackbird“, einem Song über eine zu Ende gehende Beziehung.

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Über Kathrin Tschorn

Kathrin Tschorn | Freiberufliche Musikredakteurin und Lektorin, beheimatet in Berlin. Stets Musik aus den Bereichen Pop, Rock, Indie, Jazz sowie allem dazwischen auf den Ohren und eine Tastatur unter den Fingern.

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