„Wie schreibt man eigentlich Bühne?“ „Mit H, Herr Toi!“

Schwarzer Sandalenfilm, Tonspur

„Black Peplum“ nennt sich das neue Album des Pariser Trios Hippie Diktat (Atypeek Music/Coax/BeCoq/Poutrage). Im Zentrum des Geschehens: das Baritonsaxophon. Rund um den 200. Geburtstag eines Instrumentenbauers aus dem herrlich an der Möse gelegenen Dinant scheinen die Rotzkannen eine Renaissance zu erfahren. Nicht als schickes Kolorit, nicht als Onaholz für verkappte Hornisten. Sondern als anführendes, charakteristisches Ingredienz dessen, was sich als Death oder Black Jazz (Shining, Deep Schrott, Panzerballett, Palehorse und noch wenige andere mehr) durchzusetzen scheint. Von daher ist auch der Albumtitel ausgezeichnet gewählt.

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Und untenrum Sandalen: Hippie Diktat (hippiediktat.com)

Und untenrum Sandalen: Hippie Diktat (hippiediktat.com)

Ebenso Track 3 der gut halbstündigen Sause, „Deaf Can Dance“. Und, noch eine Referenz zum Titel: Beim Vernehmen von „Black Peblum“ kann man sich die zu Phalanxen rottenden Horden antiker Auseinandersetzungen bildhaft vorstellen. Die Sandalen schwarz, die Füße staubig, gar verrußt. Bis des Gegners Keile jene vom Restkörper trennt.

Hierbei noch Homogenität zu wahren, das gelingt Hippie Diktat aus dem Effeff, zumal sie es verstehen, dem prädominanten Sax trackdienliche Grenzen aufzuzeigen, Gitarre und Schlagwerk halten erfolgreich dagegen.

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