Dark-Post-Punk-Wave-Noise: Jessica93

Nous sommes Geoffroy Laporte

Das Cover lässt die Herzen der Liebhaber weltbester Autos höher schlagen. Ist das etwa ein Renault 14? Nein, ein Citroën Visa II, der sich bei genauerer Betrachtung als ein Citroën Axel zu erkennen gibt. Bei den Typen, die das Bild ein wenig vermasseln, handelt es sich bei dem vom Betrachter aus links Postierten um den Pariser Vorstadt-Bonvivant Geoffroy Laporte, der mit seiner Einmann-Unterhaltungsband Jessica93 nach dem Debüt Who Cares mit Rise (Music Fear Satan/Teenage Menopause/Broken Silence) ein Bonbon von Album vorlegt, das Depro-Post-Punks aller Mächte und Gewalten mindestens so in Verzückung zu versetzen weiß, wie automobile Kenner.

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Way to "Rise": Jessica93 (Music Fear Satan)

Way to “Rise”: Jessica93 (Music Fear Satan)

Und wieder einmal erübrigt die Pressemitteilung das Auswerfen der eigenen Angelroute auf der Jagdfischerei nach Referenzen und kommerziell verwertbarer Vergleiche. Ja, bei Jessica93 (vermutlich die Adresse einer Email-Freundin aus der Prä-Facebook-Ära, hinter der sich nicht David Tibet verbarg) handelt es sich um eine ultrachick verwurstelte Quetschmaschinerie aus den von Justin „JK“ Broadrick verantworteten Gefilden (mehr Godflesh denn Jesu oder gar Napalm Death) und Pornographie im Cureschen Sinne: “It doesn’t matter if we all die…”.

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