Monophona statt Menopause

Lëtzebuergesche Lässigkeit

Übermorgen erscheint mit Black On Black (Kapitän Platte/Cargo) das zweite Album der inzwischen zum Trio angewachsenen Alchimisten namens Monophona aus Luxemburg, die sich erneut anschicken, ihre Kunst des solve et coagula von TripHop, Indietronic und von Folkrock inspirierten Liedguts elegant in einen samtenen Orbit zu launchen. Wer eine unbedingte Empfehlung benötigt, der braucht gar nicht weiterzulesen: Black On Black ist mit Auszeichnung gelungen, summa com laude.

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Monophona, "Black On Black" (Kapitän Platte)

Monophona, “Black On Black” (Kapitän Platte)

Claudine (Stimme, Gitarre, Keys), Chook (Programming) und Jorsch (Drums) legen zehn Tracks vor, die ohne Ausnahme sowohl rational als auch emotional in Beschlag nehmen. Das Zusammenwirken eines Drum & Bass Produzenten (Chook) mit einer an Tom Waits und Van Morrisson orientierten Chanteuse (Claudine) mag angesichts des totalen Crossovers heutiger Fasson-Schnittmengen kaum noch verwundern (FKA twigs, ik hör dir trapsen). Umso mehr beeindruckt die Selbstverständlichkeit, mit der Monophona eine runde Songperle nach der anderen aus dem triple-bödigen Zylinder zaubern.

Nicht allein der eigenen Entdeckung sollte Black On Black dienen, auch als Empfehlung für das hierzulande etwas unterrepräsentiert gebliebene Debüt (The Spy) möge es sich verdiente Meriten erwerben – immerhin kürte der irische Radiosender RTE2fm The Spy anno 2012 zum zweitbesten Album des Jahres, gleich hinter den Smoke Fairies, die eine ähnlich gute Referenz zu Monophona abgeben wie etwa Lamb.

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