E-tropolis Festival 2015

Prädikat Vollbedienung

Natasha A Twentyone / Ambassador 21 (Stephan Wolf)

Natasha A Twentyone / Ambassador 21 (Stephan Wolf)

Das Pendeln zwischen beiden Bühnen, bei Bedarf auch während der konzertanten Darbietungen, erwies sich als völlig problemlos, zumal trotz der die Erwartungen übertreffenden Besucherzahl stets genügend Freilauf gegeben war, und ohne dass dieses Pendeln von denjenigen, die einem Gig konzentriert und komplett beiwohnen wollten, als störend empfunden worden wäre. Selten verliefen die Besucherströme zwischen zwei Bühnen sowie einer ausladend einladenden Fress- und Shopmeile so geschmeidig, wie im Laufe dieser insgesamt (die After-Show-Party in der benachbarten Diskothek mit eingerechnet und die simultane Live-Action berücksichtigend) über 20 Stunden Programm.

Ein Programm, das – von Szeneliebling Honey (Welle:Erdball) moderiert – kaum Luft nach oben ließ. Dabei ist es müßig, die musischen Qualitäten von erklärten „Rumms-Bumms“ Bands der jüngeren Generation Marke Centhron, Phosgore oder Grendel zu diskutieren. Es soll ballern, und wenn es das tut, ist das Soll erfüllt. Wem der Sinn nach schlichter Sättigung steht, der konsultiert ja auch kein Gourmet-Restaurant. Hervorzuheben sind indes Ambassador 21 aus Weißrussland, die mit ihrem an Atari Teenage Riot geschulten Digital Hardcore besondere Akzente setzen konnten.

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