Interview mit Elmar Herrmann (Teil 2)

XI. Amphi Festival – Bands und Bandbreite

Nachdem Pressesprecher Elmar Herrmann im ersten Teil unseres Interviews das runderneuerte Konzept des Amphi Festivals vorgestellt hat, widmet er sich nun dem eigentlichen Programm, sprich: der Bandauswahl. Neben dem stilistisch ausgewogenen Einsatz bewährter Headliner überzeugt das Line-Up mit einem gleichermaßen abwechslungsreichen wie qualitativ einwandfreien Künstlerreigen. Bevor in den kommenden Wochen auf amusio.com einzelne Highlights sukzessive vorgestellt werden, beleuchtet Elmar Herrmann im Gespräch auch grundsätzliche Überlegungen, wie es gelingen kann, einer heterogenen Szene ein Programm anzubieten, bei der jede Fraktion auf ihre Kosten kommt.

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(amphi-festival.de)

(amphi-festival.de)

amusio: „In Szenekreisen konnte man ja häufig vernehmen, dass immer die gleichen Namen die Billings beherrschen würden. Dem habt ihr aber wieder so einiges entgegenzusetzen, oder?

Elmar Herrmann: „Gut beobachtet! Allein wenn man sich die Amphi-Programme der letzten Jahre anschaut, entdeckt man, dass wir immer zu gut einem Drittel Künstler eingeladen haben, die noch nie auf dem Amphi zu sehen waren oder zumindest seit längerer Zeit nicht. Eine Aufgabe, die von Jahr zu Jahr zwar nicht unbedingt einfacher wird, doch auch 2015 haben wir wieder interessante Bands aufgetan, die dieses Kriterium mit Bravour erfüllen. Unter anderem: Neuroticfish, Inkubus Sukkubus, Lebanon Hanover, Henric De La Cour, The Creepshow, Darkhaus, Pokaemon Reaktor, Folk Noir, Euzen etc.“

amusio: „Wobei Du einige ganz besondere Schmankerl noch gar nicht erwähnt hast…“

Elmar Herrmann: „Das hole ich gerne nach, denn ganz besonders freuen wir uns, als einziges Sommerfestival in Europa The Birthday Massacre in Köln begrüßen zu dürfen. Die kanadischen Synth-Rocker haben aktuell wieder ein bockstarkes Album auf der Pfanne und waren zuletzt 2009 bei uns. Goethes Erben wiederum gab es gar seit der Premiere 2005 in Gelsenkirchen nicht mehr auf dem Amphi zu sehen. Und dann natürlich die legendären Gothic-Rocker The Mission, die nach 30 Jahren in der Szene nicht nur ihr Amphi-Debüt geben, sondern bei uns auch eines von insgesamt nur zwei Deutschlandkonzerten in diesem Sommer spielen werden.“

amusio: „Viele Bands sind von Euch ja schon frühzeitig gesignt worden. Von Samsas Traum habe ich vernommen, dass es da zwischenzeitlich bandinterne Probleme gab. Haben sich sonst noch Änderungen im finalen Line-Up ergeben, auf die ihr flexibel reagieren musstet?“

Elmar Herrmann: „Im Bezug auf Samsas Traum ändert sich für uns nichts. Die Band hat ihre Frühjahrstournee auf Herbst verschoben, beim Amphi Festival wird sie aber wie geplant auftreten. Gothlob sind wir 2015 bislang noch von Künstlerabsagen verschont geblieben. Dreimal auf Holz geklopft, darf das auch gerne so bleiben!“

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