Exklusive Preview: Carla Bruni – Little French Songs

Carla Bruni veröffentlicht nächste Woche ihr langersehntes viertes Studioalbum „Little French Songs”. Ich konnte exklusiv vorab in fünf Songs reinhören.

Seit 2008 hat man kaum mehr von der schönen Französin gehört – zumindest nicht als Musikerin. Den größten Bekanntheitsgrad dürfte Carla Bruni in Deutschland ohnehin als Frau des ehemaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy haben. Die Diskussionen gingen diesbezüglich in die Richtung, ob ein Staatsoberhaupt eine so schöne Frau haben dürfe, die dazu noch größer sei als er.

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Dabei macht das in Italien geborene Ex-Model seit 2000 auch wunderschöne chansonesk angehauchte Musik im weiten Feld zwischen Pop und Folk. Ihre gitarrenlastigen, luftigen Kompositionen begleitet sie stets mit ihrer zarten, leicht rauen und oftmals brüchigen Stimme.

Little French Songs erscheint am 29. März 2013 / Foto: Universal Music

Little French Songs erscheint am 29. März 2013 / Foto: Universal Music

So auch bei ihrem am 29. März erscheinenden Album „Little French Songs“, auf dem tatsächlich aber nicht nur französisch, sondern auch englisch und italienisch gesungen wird. Wäre Carla Bruni Malerin, so würde man sagen, sie male in Aquarell und Pastell, nicht in Öl mit grellen Farben.

Erste Singleauskopplung ist der Uptempo-Song „Chez Keith et Anita“ über das legendäre 70er-Jahre-Paar Anita Pallenberg und Rolling-Stones-Gitarrist Keith Richards. Viel ruhiger kommt „J’arrive a toi“ daher, während „Dolce Francia“ sich als leichtfüßiger Pop-Chanson verdingt. Der titelgebende Track „Little French Song“ besticht durch Carla Brunis englischen Gesang mit französischem Akzent und beschwingtes Pfeifen.

Highlight der Hörprobe ist für mich aber der leicht melancholisch beginnende Song „Liberté“, der in einen geschmeidigen Refrain übergeht. Eigentliche Widersprüche wie Melancholie und Leichtigkeit fängt Carla Bruni musikalisch in dieser Pop-Folk-Chanson-Mischung ein. Ausgehend von diesen fünf Songs hat „Little French Songs“ durchaus das Potenzial, ihr bisher bestes Album „Quelqu’un m’a dit“ aus dem Jahr 2002 zu überholen.

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Über Kathrin Tschorn

Kathrin Tschorn | Freiberufliche Musikredakteurin und Lektorin, beheimatet in Berlin. Stets Musik aus den Bereichen Pop, Rock, Indie, Jazz sowie allem dazwischen auf den Ohren und eine Tastatur unter den Fingern.

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