Gosto gefallen auch

Son Lux auf der c/o pop

Was Fernet Branca und Son Lux verbindet, untermauerten die Letztgenannten zum Auftakt der c/o pop im Yuka-Club zu Köln. Ryan Lott (Denver), Ian Chang (Drums) und Rafiq Bhatia (Gitarre) ließen (nur scheinbar) magische Kräfte walten, die nicht nur (aber eben auch) den Magen wärmten, sondern dem Kognitionsapparat überreichlich zum Verdauen gaben. Basierend auf Bones, dem aktuellen Wunderwerk durchtriebener Verschachtelung, verwandelte das mitunter erstaunlich druckvoll auftrumpfende Trio die ausverkaufte und ansonsten noch allzu neu riechende Venue in ein schillerndes Labyrinth aus falschen Fährten und zielführenden Vorschlägen.

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Ryan Lott, Son Lux, YUKA Club, c/o pop, Köln (Stephan Wolf)

Ryan Lott, Son Lux, YUKA Club, c/o pop, Köln (Stephan Wolf)

Überraschung eins: Son Lux ziehen ein recht junges Publikum, das sich mehrheitlich wiederum aus Mädchen zusammensetzt, die es offenbar darauf angelegt haben, beim Anblick des Schlagzeugers ins Schwärmen zu geraten (sein Spiel begeistert indes auch die älteren Semester). Überraschung zwei: Gosto aus Amsterdam, die den Abend mit einer selten zuvor vernommenen Verquickung aus (etwas zu hip) angedubter Electronica, Neo-Chanson und rhythmisch angejazztem Handwerk ansprechend einleiten. Von diesem Projekt um Sänger und Chefelektriker Roel Vermeer wird noch zu hören sein (so zum Beispiel heute anlässlich des Dutch Impact Bundles im Kölner Stadtgarten).

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