Interview mit Mister & Mississippi

„Uns kann es nur in dieser Form geben“

Im Rahmen der Dutch Impact-Promoveranstaltung auf der c/o Pop in Köln gaben Mister & Mississippi aus Utrecht einmal mehr eine Kostprobe ihres bezaubernden Ambient-Indie-Dream-Folkpop-Post-Rock. Anschließend ging es auf das Fields Of Joy Festival (Oldenzaal), um anschließend in die Domstadt zurückzukehren, um für William Fitzsimmons zu eröffnen. Trotz allem ergab sich zwischendurch die Gelegenheit, ein längst überfälliges Interview zu führen, zu dem sich Maxime Barlag (Gesang, Keys) und Samgar Jacobs (Gesang, Perkussion) einfanden.

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Maxime Barlag, Mister & Mississippi (Stephan Wolf)

Maxime Barlag, Mister & Mississippi (Stephan Wolf)

amusio: „Seit wir zuletzt miteinander gesprochen haben, sind rund anderthalb Jahre vergangen. Was hat sich bei Euch in der Zwischenzeit so alles ereignet?“

Maxime Barlag: „Vorwiegend das, was sich für eine junge Band gehört: Wir sind getourt und aufgetreten, sooft es nur ging, zuletzt erstmals auch in Italien und Ungarn. Und im Februar haben wir unser zweites Album veröffentlicht.“

amusio: „Das sich ja vom Debüt doch deutlich unterscheidet. We Only Part To Meet Again verfügt über sehr viel Atmosphäre und arbeitet Euren eigenen Stil deutlich heraus…“

Maxime Barlag: „Das lässt sich leicht erklären. Beim ersten Album sind wir mit unserem Bestandsrepertoire ins Studio gegangen, haben alles recht hurtig eingespielt – und fertig. Für den Nachfolger haben wir bereits im Vorfeld viel an uns, den Songs und den Arrangements gefeilt. Es ging auch darum zu erfahren, bis zu welchem Punkt wir neue Wege beschreiten können, ohne uns zu sehr von unserer mit dem Debütalbum etablierten Identität als Mister & Mississippi zu entfernen.“

Samgar Jacobs: „Dabei haben wir bewusst versucht, unsere Songs stärker zu dynamisieren, als dies zuvor der Fall gewesen war. Wir sind also in gewisser Weise lauter und leiser geworden. Das geschah auch mit dem Gedanken an unsere Live-Präsenz. Wir wollten Songs kreieren, mit denen es uns möglich ist, auf der Bühne intensive Spannungsbögen zu gestalten. Das war, neben dem Vorsatz, unsere Spielräume neu zu vermessen und den Fokus zu verschieben, der wichtigste Ansatz, den wir bei We Only Part To Meet Again verfolgten. Zudem sind wir in der Zwischenzeit sehr eng miteinander verwachsen.“

Maxime Barlag: „Stimmt! Uns kann es nur in dieser Form geben. Bei uns ist keiner austauschbar. Darüber sind wir uns im Klaren, darum begegnen wir uns stets mit großem gegenseitigen Respekt. Nur wenn wir alle von einer Idee überzeugt sind, verfolgen wir sie weiter.“

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