Flemming Borby widerlegt Albumtitel

Endlich unter Klarnamen

Mit acht aufreizend runden Songperlen hat Flemming Borby sein Album Somebody Wrong (Divine Records/R.D.S./Rough Trade, ab morgen erhältlich) ausgestattet, für dessen Einspielung es den dänischen Wahl-Berliner bis ins texanische Sounds Outrageous Studio verschlagen hat. Dementsprechend überzeugt neben dem meisterlich pointierten Material auch der authentisch aufpolierte Vintage-Sound, mit dem der umtriebige Rotschopf seiner Vision von geerdetem Songwriter-Rock in schlicht sensationeller Weise gerecht wird.

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flemming Borby: "Somebody Wrong" (Divine Records/R.D.S./Rough Trade)

flemming Borby: “Somebody Wrong” (Divine Records/R.D.S./Rough Trade)

Auch wenn seine in Dänemark einst sehr populäre Band den vielsagenden Namen Greene trug, so hat er die Zeiten als Greenhorn längst hinter sich gelassen. Dass der Rotschopf vielen seiner potenziellen Hörer dieser Tage dennoch als Neuentdeckung erscheinen mag, könnte mit seiner bisherigen Zurückhaltung begründet sein, den eigenen Namen nicht bei jeder sich bietenden Gelegenheit betont zu haben. Schließlich war Flemming Borby (ja, den Namen sollte man sich endlich merken…) noch bis vor gut drei Jahren bei Labrador (Cadeiloscope Aeroplane) und bis heute als gefragter Session-Musiker zwischen Austin und Berlin aktiv.

Im Anschluss an seine Kooperation mit Nicholas Ginbey (The Ghostbrother Project – Back Into Your Heart) hat sich Flemming Borby nun ganz der eigenen Sache verschrieben – was dem Mitglied der internationalen Songwriter-Gilde „The House Of Songs“ und staatlich geprüftem Arrangeur auch bestens zu Gesicht steht. So besticht sein „Debütalbum“ nicht zuletzt mit der Sorgfalt, die ihm sein Schöpfer angedeihen ließ. An klassischem Blues angelehnte Nummern wie It’s Allright oder dem Titeltrack (in memoriam Blind Willie Johnson, respektive Elmore James) zeigt sich, wie es der Kosmopolit versteht, die Tradition in ein transparentes Klangbild zu überführen, ohne dabei den emotionalen Gehalt zu schmälern. Doch auch die ohne indirekten Bezug entstandenen Kompositionen, allen voran die einfühlsame Ballade Me And You And The Moon, zeugen von der souverän eingesetzten Musikalität eines Mannes, von dem ab sofort mehr denn je zuvor zu hören sein wird.

Record Release Party:
Morgen, Berlin (Magnet)

Auf D/CH/DK-Tour ab Ende Oktober!

flemmingborby.net
facebook.com/flemmingborbysongexperience

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