Co-Pilgrim - Slows To Grow

Willkommene Begleiter

Das lustige Pilgern, es ist so angesagt, wie Co-Pilgrim zeitlos sind. Und eben nicht nur modisch zeitlos erscheinen wollen. Die Band aus Winchester/Oxford jangeln sich auf ihrem Drittwerk Slows To Grow (ab kommenden Freitag via Battle Worldwide/Soulfood) herzig durch die Gefilde zwischen Strand (The Beach Boys) und Stadt (REM) – und könnten glatt als Wiedergänger der Connells (’74/’75) durchgehen, wäre die Mehrstimmigkeit nicht so sehr ausgeprägt.

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Co-Pilgrim: "Slows To Grow" (Battle Worldwide/Soulfood)

Co-Pilgrim: “Slows To Grow” (Battle Worldwide/Soulfood)

Und selbst wenn bei (dem herausragenden) Flood Of Tears eine Shoegaze-Distortion tatsächlich mal den Ausbruch wagt, so krümmt auch dies kein Haar. Der nächste vervierfachte Chorus macht alles wieder gut (auch wenn man erschrickt, so es doch immer wieder für einen Moment scheinen will, als ob die FabFour zu vernehmen wären). Und so folgt Song auf Song, wobei mit schöner Regelmäßigkeit etwas hängenbliebt, dass man fortan nicht mehr missen möchte.

Zwar fällt es nicht immer leicht, sich die speziellen Details ins Gedächtnis zu rufen, die zu dieser spontanen Suchtwirkung beigetragen haben. Denn in ihnen muss das gewisse Etwas stecken. Oder wirkt die Scheibe doch aufgrund ihrer Geschlossenheit? Wer das einmal selbst herausfinden will, der verteile das Material doch einfach mal auf mehrere Portionen. Wer sich von Slows To Grow nicht alles auf einmal gönnt, kommt vielleicht noch hinter das Geheimnis. Als willkommene Begleiter hat sich die Band so oder so längst qualifiziert.

Sialo:
youtube.com/watch?v=t3cXm4reObc

co-pilgrim.co.uk
facebook.com/copilgrim

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