Panzerballett - Breaking Brain

Di di di didi … di didi di

Des Wahnsinns Methode fette Beute: Jan Zehrfeld und sein Taktkrümmer-Ensemble Panzerballett melden sich mit Breaking Brain (Gentle Art Of Music/Soulfood, ab morgen) wieder zurück: Und das wie selbstverständlich gleich wieder in der allerersten Riege des denkbar aufdringlichsten Crossovers, den man zur Not auch weiterhin als Fusion-Jazz-Metal bezeichnen darf. Trotz (oder auch wegen) der diesmal aktiven Teilhabe des indischen Großmeisters Trilok Gurtu.

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Panzerballett: "Breaking Brain" (Gentle Art Of Music/Soulfood)

Panzerballett: “Breaking Brain” (Gentle Art Of Music/Soulfood)

Trilok Gurtu wurde zwar schon des Öfteren von Panzerballett aufgegriffen und in ungewohnte musikalische Kontexte überführt. Auf Breaking Brain partizipiert der visionäre Perkussionist gleich bei zwei Stücken, die zudem auf seine kompositorische Kappe gehen: Auf Shunyai und dem dazugehörigen Intro. Doch handelt es sich bei diesem Gastspiel nur um einen weiteren Höhepunkt, der anschließend und zum Abschluss des Albums in eine unerhörte Version vom Pink Panther übergeht.

Was davor geschieht: Panzerballett, in aller Unvergleichbarkeit. Insgesamt noch einen Tacken dichter, kompakter und dadurch mächtiger, als auf den vorangegangenen Alben, deren Charakter noch deutlicher an einer transgressiven Leistungsschau orientiert war. Breaking Brain wirkt hingegen in einem Maße selbstsicher, dass es umso mehr erstaunt, wie sich das Ensemble seine verspielte Lockerheit hat bewahren können.

Ob es sich (als weiterer Fremdkomposition nach Trilok Gurtu und Henry Mancini) mit Piero Umilianis „Mah Nà Mah Nà“ (hier: Mahna Mahna) auseinandersetzt oder es mit dem Typewriter II aufnimmt: Die Freude am technisch höchst anspruchsvollen und dennoch extrem lustvoll gezockten Overdrive bleibt ungebrochen, da können die Takte noch so oft durchgezählt werden. Oder, wie es Panzerballett im Hinblick auf die anstehende Tour selbst formulieren: „Ein seelenloser, verkopfter Technikschaulauf ohne Gleichen, bei dem Ihnen das Herz aufgeht und die Kinnlade nach unten fällt.“ Breit grinsend mit dem Hintern zu wackeln, geht allerdings auch. Highly recommended!

Breaking Brain Tour

07.11. Erding (Erdinger Jazztage)

20.11. Nürnberg (Generation Prog w/Leprous, Luise – The Cultfactory)
02.12. Frankfurt/Main (Das Bett)
03.12. Dresden (Jazzclub Tonne)
04.12. Berlin (w/ Counter World Experience, K17)
05.12. Rostock (Ursprung)
06.12. Hamburg (Logo)
10.12. München (Backstage Halle)
11.12. CH-Zürich (Exil)
12.12. Landsberg a. Lech (Stadttheater)
16.12. Köln (w/ DRH, Underground)
17.12. B-Verviers (Spirit of 66)
29.12. Reutlingen (franz K)

15.01. Augsburg (Kellerclub)

panzerballett.de
facebook.com/Panzerballett-Official-FB-177186085648197

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