Interview mit Taka (One OK Rock)

„Wir wollen so japanisch wie möglich bleiben“

Die japanischen Senkrechtstarter One OK Rock in der ausverkauften Live Music Hall in Köln: Bevor Taka, Toru, Ryota und Tomoya ihr überwiegend jugendliches Publikum in diverse Vorstufen der Ekstase versetzen, lädt Frontmann Taka zu einem Gespräch ein, an dessen Ende die Geburtsstunde eines neuen Musikgenres steht. Denn schließlich erscheint der Mix aus Alternative, Emo, Glam und Punkrock, den One OK Rock auf ihrem aktuellen Album 35xxxv (Warner) erstmals auch in englischer Sprache darreichen, anderweitig kaum einzuordnen.

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Taka, One OK Rock, Backstage Live Music Hall, Köln (Stephan Wolf)

Taka, One OK Rock, Backstage Live Music Hall, Köln (Stephan Wolf)

amusio: „Hi Taka, hegst du gute Erinnerungen an Köln, etwa auch an euren ersten Gig hier im MTC?“

Taka: „An den letztjährigen Auftritt kann ich mich noch gut erinnern. Doch an den ersten vor über zwei Jahren in diesem intimen Club nur noch sehr vage (lacht).“

amusio: „Lassen wir die ferne Vergangenheit ruhen, widmen wir uns der aktuellen Tour. Wie ist es euch in Russland ergangen?

Taka: „Hervorragend! Es war zwar sehr kalt und anstrengend, inklusive einem kurzfristigen Wechsel der Location in Jekaterinburg. Dann noch Sankt Petersburg und Moskau, drei Konzerte in drei Tagen. Aber das Publikum war toll. Und so laut!“

amusio: „Das glaube ich gerne. Doch – ihr wart doch auch schon Südamerika?“

Taka: „Wir waren dort in drei Ländern zuzüglich Mexiko und es stimmt: Die waren dort sogar noch lauter als die Russen! Allein in UK war der Geräuschpegel diese Woche nicht ganz so hoch. Die Briten gehen wohl nicht so gerne aus sich heraus. Aber dennoch würde ich die dortigen Gigs als ziemlich klasse und absolut gelungen bezeichnen.“

amusio: „Nun füllt ihr in Deutschland auch als Headliner mittelgroße Hallen scheinbar mühelos. Das scheint euch jedoch keineswegs zu belasten…“

Taka: „I wo, das sind wir aus Japan gewohnt. Dort füllen wir schon seit längerem selbst die größten Hallen. Mit dem immensen Zuspruch haben wir nie ein Problem gehabt, schließlich wollten wir nichts anderes erreichen.“

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