Get Well Soon – Love

Leid nicht inkludiert

„Die Liebe ist ein seltsames Spiel“. Doch Konstantin Gropper nimmt es auf seinem Album Love (Caroline/Universal, ab Freitag) leicht. Zu leicht? Nun, zwischen Heiratsschwindel (Eulogy) und Marienbad dramatisiert Get Well Soon das schwere Titelthema zur Laune. Ohne es zu bagatellisieren. Und ohne zu strapazieren. Im Ergebnis: Pop in schönster Form.

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Get Well Soon: "Love" (Caroline/Universal)

Get Well Soon: “Love” (Caroline/Universal)

Gut, bei Young Count Falls For Nurse (textlich eine Titel-Aufzählung von Schmonzetten) nicht auf ein gewisses O verzichtet zu haben, spricht für die Wahrung von Contenance. Und als Ratschlag für alle Popkorn-Becher-Loch-Bohrer, die am liebsten zu zweit ins Kino gehen. Süßlichkeit ist an sich noch keine Schande, da mag die Verklärung der Prostitution (I’m Painting Money) sogar als Unterstellung durchgehen.

Der Mannheimer Gropper mag verliebt sein. In sich selbst, beziehungsweise in seine Fähigkeiten, die erstmals (fast) ohne den Unterton des Selbstzweifels auszukommen scheinen. Tendierte er früher dazu, Schwere mit Gewicht zu verwechseln, akzeptiert er nun die Leichtigkeit des Ballastes. Man könnte drüber lachen, entbehrte seine Musik nicht Wahrheiten versöhnlicher Instanz. Und doch zaubert Love Lächeln ins Gesicht. Das Genitale bleibt außen vor. Hat ja auch nichts mit dem gegebenen Thema zu tun.

It’s A Catalogue:
youtube.com/watch?v=JvARWE3KxPA

youwillgetwellsoon.com
facebook.com/youwillgetwellsoon

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