Vomit Heat – Spirit Desire

Im Kadett von Essen aus nach Capri (oder Wixhausen)

Der Tag (und eben nicht nur der Hash-Tag) ist gerettet! Mit Spirit Desire (Ana Ott/Cargo), dem neuen Album von Vomit Heat, des ausgezeichnet benannten Shoegaze-Outfit eines gewissen Nils Herzogenrath aus, nein, Essen. Aufgrund seiner krautigen Auswüchse mit Oracles hinlänglich bekannt, stemmt er hier Herzerwärmendes mit Gewichten, die ihm neben den immer wieder allzu gern genommenen The Jesus And Mary Chain auch A Shoreline Dream, Ringo Deathstarr oder Asobi Seksu auferlegt haben.

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Vomit Heat: "Spirit Desire" (Ana Ott/Cargo)

Vomit Heat: “Spirit Desire” (Ana Ott/Cargo)

Was wahrscheinlich Quatsch ist, so Vomit Heat ein vollkommen originelles Autoradio-Feeling (Opel Kadett bis Ford Capri) ansetzen, das an heitere Fahrten zum Nürburgring erinnert – zu Zeiten, in denen die Geschwindigkeitsbegrenzungen am Wegesrand nur belächelt wurden. So lädt Spirit Desire – dialektisch gedacht – zum Verweilen ein. An Talsperren, Bächen und Lichtungen, die modischer Drangsal gültige Verzückung entgegen halten.

Die Daydream Machine, ein wunderbar durchgehaltener Track, wird angeworfen, das Aushalten fällt federleicht. Bis Wrong Place und Rotten dann wieder eine andere Sprache sprechen: Die reine Idylle wird als Illusion entlarvt und so, letztendlich, auch zu einem Ort, an dem es Fremde zu begraben gilt. Macht nichts und viel zugleich: Spirit Desire bleibt ein geiles Teil!

vomitheat.tumblr.com
facebook.com/VOMIT-HEAT-125997670750869

anaott.de

 

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