Psychic TV im Luxor, Köln

Bedingungslose Liebe – live

Sie spielen exakt das, was in meinem Kopf vorgeht. Sie haben die Fähigkeiten, um intuitiv alles erfassen und umsetzen zu können, was ich mir denke und wünsche. Es ist diese fantastische Band, die mich und das Publikum begeistern wird“, versprach der/die aufgrund seiner/ihrer ungebrochenen Strahlkraft unfassbar „Große“ Genesis „Gen“ Breyer Porridge im Vorfeld seiner/ihrer Europa-Tour im Rahmen eines Interviews mit diesem Magazin. Im Kölner Luxor bewahrheiten sich seine/ihre Worte zu jedem Zeitpunkt eines Konzerts, dessen Wirkung erhalten bleiben möge.

Administriere bereits ab €0,- Deine Sprachschule!

Genesis "Gen" Breyer Porridge / Psychic TV live im Luxor, Köln (Stephan Wolf)

Genesis “Gen” Breyer Porridge / Psychic TV live im Luxor, Köln (Stephan Wolf)

Schon Aikula aus Slowenien, auf deren Mitwirkung Genesis persönlich bestanden hatte, rechtfertigten den sich aus dieser Fürsprache ergebenden Vorschusslorbeer: Mit einem druckvoll reduzierten Mix aus massivem Groove-Rock, derben No Wave-Noise und dezenten Psych-Schlieren erweist sich der Vierer als veritabler Muntermacher, derweil es die Mehrheit des Publikums indes vorzieht, sich aufgrund der Tatsache, einem Konzert von Psychic TV beiwohnen zu können, selbst zu feiern.

Rund zwei Stunden später darf man einander (oder sich selbst) anerkennend auf die Schulter klopfen. Und sich dazu beglückwünschen, soeben Teil eines Ereignisses gewesen zu sein, das auf Basis eines meisterhaft gewobenen Psychrock-Teppichs Magick als Manifestation zelebriert: „Nothing matters, but the end of matter“, wie es Genesis in dem einzigen aggressiv intendierten Part des Sets postuliert.

Kultur-IngenieurIn Genesis "Gen" Breyer Porridge live im Luxor, Köln (Stephan Wolf)

Kultur-IngenieurIn Genesis “Gen” Breyer Porridge live im Luxor, Köln (Stephan Wolf)

Wer will, mag musikalische Höhepunkte ausmachen: Etwa das frenetisch vorpreschende The Creation-Cover How Does It Feel oder den zehnminütigen Appetizer zum kommenden Album Alienist. Oder lieber das Konzert als ein in sich geschlossenes Ereignis verinnerlichen, dem Genesis mit ansteckend guter Laune und präzisen Phrasierungen vorsteht. Sympathisch, verbindlich, phasenweise gar messianisch. Thee Majesty schließt Freundschaft mit seinem/ihrem Publikum. Und fordert es dazu auf, es ihm/ihr untereinander gleich zu tun. Er/Sie predigt nicht. Aber seine/ihre Liebesbotschaft ist laut gespielt und formuliert. Jetzt kommt es nur darauf an, ihre Essenz über das Konzert hinaus zu beherzigen.

genesisbreyerporridge.com
facebook.com/psychictvptv3

aikula.me
facebook.com/Aikula-281533635335060

 

PS.: Auch bei Facebook? Dann werde Fan von amusio!


Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>