Torn Hawk - Union and Return

Neues aus der Anderswelt

Im Verhältnis zu dem von Luke Wyatt rund um sein als Torn Hawk eingespieltes Album Union and Return (Mexican Summer/Red Essential) betriebenen Überbau lässt sich das musikalisch auf dem Rundling Dargebotene geradezu bescheiden an. Stellenwert und Bedeutsamkeit erschließen sich nur nach und nach. Um irgendwann endlich ihre wahre Pracht und Kraft der Subversion zu entfalten.

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Torn Hawk: "Union and Return" (Mexican Summer/Red Essential)

Torn Hawk: “Union and Return” (Mexican Summer/Red Essential)

Als schwebendes Etwas mit unleugbarer Substanz erweist sich dieses mitunter verstörend friedfertige Teil aus der Feder des post-modernen Schamanen Wyatt. The Durutti Column schwebt als Referenz ebenso vorbei wie Dwight Ashley – mit Tim Story an der Hand, an einem lauen Spätfrühjahrsmorgen. Es ist dieses Wunder am Bekannten, aber in der Form noch nie zuvor Vernommenen, das Union and Return zu einer Erfahrung macht, die an Entjungferungen gemahnt.

Kaum scheint die freundliche Unverbindlichkeit Überhand zu nehmen, kippt die Stimmung in Nuancen. Die von Luke Wyatt beschriebenen Anderswelt hat also auch so ihre Tücken. Ihm dabei zuzuhören, wie er Störungen ins Paradies webt, ist unterhaltsam, stimmt aber auch nachdenklich bis milde betrübt. Die Stanglers haben dereinst kleine schwarze Männlein heraufbeschworen, um jenes Unbehagen zu konkretisieren, das auf Union and Return seine Sporen streut. Man sollte der Utopie niemals trauen. Vielen Dank für die Lektion.

Feeling Is Law:
vimeo.com/158048010

tornhawk.com
facebook.com/tornhawkofficial
mexicansummer.com

dense.de

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