Torpus & the Art Directors: Wie man Liebe musikalisch verpackt.

Das Grand Hotel van Cleef hat ein Händchen für gute Bands. Neben den bekanntesten Exemplaren namens Kettcar und Tomte macht derzeit vor allem ein Quintett aus dem Hause auf sich aufmerksam: Torpus & the Art Directors! Ein Bandname, der passender nicht sein könnte, denn das, was sie seit 2009 auf CDs und Konzerten präsentieren, ist eine melodisch wohltuende Mischung aus Folk in Mark und Bein, Herzblut in jeder Faser und einem bunten Klangteppich verschiedenster Instrumente unterm Arm. Die Erwartungen sind hoch, also schauen wir uns dieses Künstlerkollektiv am besten mal näher an.

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Sönke Torpus übernimmt dabei den Part des singenden und Gitarre spielenden Frontmanns; zudem schreibt er die Songs, die die Band in den letzten Jahren vor allem auf Wohnzimmer-Konzertreisen, als Support für Kettcar und Young Rebel Set sowie auf eigenständigen Tourneen unter die Menschen bringen.

Felix, Jenny, Ove, Sönke und Melf sind Torpus & the Art Directors!  © Eugen Heimböckel

Felix, Jenny, Ove, Sönke und Melf sind Torpus & the Art Directors!
© Eugen Heimböckel

Tja, und wo ein Torpus ist, sind die Art Directors meist natürlich nicht weit: Melf Petersen (Gitarre / Mandoline /Baritongitarre), Ove Thomsen (Banjo / Harmonium / Trompete), Felix Roll (Schlagzeug) und Jenny Apelmo (Kontrabass) – vier weitere Menschen, die sich voll und ganz der Musik verschrieben haben. Was beim Zusammentreffen all dieser Wahl-Hamburger herauskommt, kann man auf ihrem neusten Coup, dem Album „FromLost Home To Hope“, hören.

Los geht es dort mit „The Leaving“; ein herrlich frisches Sommerlüftchen sollte wehen, wenn man diesen Song im Ohr hat, denn unweigerlich beginnen die Füße zu wippen. Der eigentlich melancholisch gestimmte Vers „Leave me here, where you find me“ klingt schon viel hoffnungsgeladener, wenn er auf sanfte Gitarrenklänge und rhythmischen Kontrabass trifft.
„Dancing Kids And Summer Laughter“ lockt mit einer eingängigen Melodie, die in den Strophen taktvoll vom Schlagzeug geführt wird, dafür aber im Refrain fast ausschließlich von Torpus’ eindringlicher Stimme lebt: „I believe in you and in us and that untitled strengh / See, now we’re strong / And now we’re home“ heißt es da am Ende; kraftvoll, energisch und einfühlsam zugleich.

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Über Janine Kuske

Studentin der Kulturwissenschaften mit Passion für handgemachte Musik aus den Sparten Rock, Indie, Punk. Wohnhaft in Magdeburg macht sie sich auf, um die Weiten des künstlerischen Spektrums in der Welt zu erkunden.

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