Amphi Amplifikatoren (4)

Interview mit Thomas Elbern (Escape With Romeo)

Er kann sich zurecht als Urgestein anerkannt fühlen: Thomas Elbern. Zunächst bei Pink Turns Blue und anschließend – bis heute und darüber hinaus – als Kopf von Escape With Romeo aktiv, bereichert er seit insgesamt über dreißig Jahren die Dark Wave-Szene. Zudem hat er sich als u. a. als Moderator von Graffiti im WDR-Radio (1986 – 1995) für die alternative Musik stark und um ihre Verbreitung verdient gemacht. Heute steht Escape With Romeo als Trio für „Post Punk meets Modern Electronica“ – und Thomas Elbern uns anlässlich des Auftritts beim diesjährigen Amphi-Festival für ein kurzes Grundsatzgespräch zu Verfügung. Vielen Dank!

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Thomas Elbern (Daniela Vorndran)

Thomas Elbern (Daniela Vorndran)

amusio: „Hi Thomas, sei es als Künstler oder als Besucher: Was verbindet dich persönlich mit dem Amphi Festival?“

Thomas Elbern: „Unzählig viele schöne Momente: Alte Freunde wiedertreffen, wieder mit dem Rauchen anfangen und erneut damit aufhören, Beziehungsdramen ausstehen, im Rhein baden und zwischendurch einfach nur chillen.“

amusio: „Wie kam es zur diesjährigen Partizipation?“

Thomas Elbern: „Wir standen diesmal schon früh mit dem Veranstalter in Kontakt. Als dann fast zeitgleich unser Album After The Future veröffentlicht wurde, war die Sache klar.“

amusio: „Denkst du, dass das Amphi an den Tanzbrunnen gehört oder vermutest du, dass sich auch das Areal der Arena als Austragungsstätte hätte etablieren können?“

Thomas Elbern: „Ich mag die Atmosphäre am Tanzbrunnen sehr, dagegen ist mir die Stimmung in der Arena zu klinisch. Außerdem bin ich der Ansicht, dass viele Bands aus dem Amphi-Programm einfach nicht auf eine Bühne gehören, auf der sonst auf Coldplay oder Madonna spielen.“

amusio: „Fühlst du dich als Lokalmatador? Ist Köln für dich als Kölner ein besonderes Pflaster?“

Thomas Elbern: „Wir haben schon eine besondere Beziehung zu Köln, aber auf dem Amphi geht es eher international zu. Die Nähe zu Köln kann man vielleicht auch auf dem Amphi spüren, aber das ist kein Vergleich zu einem Auftritt in den hiesigen Traditionsläden wie etwa dem Underground.“

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