Interview mit Bodo Staiger (Rheingold)

„Eine große Medien-Präsenz war gar nicht intendiert“

Am Freitag erscheint mit Electri_City 2 – Elektronische Musik aus Düsseldorf (Grönland/Rough Trade) der klingende Begleiter zur englischen Übersetzung des erfolgreichen Buchs zum Thema von Rüdiger Esch (Suhrkamp). Neben den obligatorischen Namen (Neu!, DAF oder Die Krupps) und erlesenen Raritäten (Wolfgang Riechmann, Teja Schmitz) befindet sich mit Fluss auch ein emblematischer Track aus der Feder Bodo Staigers auf dem Sampler. Anlass genug, um den gebürtigen Düsseldorfer in seinem Studio aufzusuchen und dort über seinen Werdegang als Teil der heimischen Musikszene zu sprechen. Und um ein neues Rheingold-Album in Aussicht zu stellen.

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Bodo Staiger (Stephan Wolf)

Bodo Staiger (Stephan Wolf)

amusio: „Hi Bodo, wenn du das Aufgebot des Samplers Electri-City 2 so anschaust, was geht dir dann so durch den Kopf?“

Bodo Staiger: „Zunächst, dass von Fluss die Version von 2010 verwendet wurde. Wenn man jedoch den Unterschied zur Original-Version nicht auf Anhieb vernimmt, ist dies ganz in meinem Sinne. Ferner finde ich es sehr begrüßenswert, dass tatsächlich keine einzige NDW-Truppe Eingang gefunden hat, sondern hier ausschließlich nur Leute versammelt sind, die zu ihrer Zeit wichtig waren und den Boden für den späteren Boom erst bereitet haben.“

amusio: „Empfindest du vielleicht auch Genugtuung?“

Bodo Staiger: „Genugtuung eher nicht, dazu fehlt mir die Eitelkeit. Aber meine Geschichte sowie die Historie zahlreicher Freunde spiegelt sich hier wider. Klaus Dinger oder Michael Rother kenne ich beispielsweise schon seit annähernd fünfzig Jahren.“

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