Daniel Green - Down And Up Again

Im Freien befreiend befreit

Aufmerksame Szenebeobachter dürften Daniel Green zurecht mit der Band Mr. Brown in Verbindung bringen. Diese dürften sich angesichts seines Solo-Debütalbums Down And Up Again (DanCan/Rough Trade, ab Freitag) verwundert die Ohren reiben. Denn statt mit knackigem Rock’n’Roll überrascht der Hamburger nun mit astreinem Singer/Songwriter-Stuff, den er zu allem authentischen Überfluss auch noch im Freien produziert hat.

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Daniel Green: "Down And Up Again" (DanCan/Rough Trade)

Daniel Green: “Down And Up Again” (DanCan/Rough Trade)

So zog es Daniel Green gemeinsam mit Toningenieur Moncef Dellandrea an den Rand des Mühlenberger Lochs in Hamburg Fünfhausen – und legte los, mit insgesamt 11 ausgereiften Songs, die das Licht und den Schatten, die Ups and Downs der inhaltlichen Ebene mit viel Friedfertigkeit und Zuversicht im Ausdruck harmonisieren. Was zunächst recht unspektakulär erscheinen mag, erweist sich spätestens beim dritten Durchlauf als eine Aneinanderreihung von behutsam angerauten Songperlen, die sich hervorragend dazu eignen, einen leichten Sommerdress zu akzentuieren.

Da fällt es schwer, herausragende Höhepunkte ausfindig zu machen, wenngleich sich Sunny Days In Rome aufgrund seiner schlichten Unwiderstehlichkeit dazu anböte. Doch kaum gelangen weitere Tracks ins Gedächtnis, ist es um die Priorisierung geschehen. Vielleicht sei noch das herausragend arrangierte Dead End Zones hervorgehoben, da es exemplarisch zeigt, wie es Daniel Green trotz der veranschlagten Reduktion versteht, weiterhin auch im Band-Ornat zu brillieren.

Natur- und Lebensnähe, verbunden mit der Expertise eines 36-jährigen Songwriters, der keinen Hehl daraus macht, in erster Linie sein eigenes Leben zum Fokus seiner Beobachtungen zu erklären, rücken Down And Up Again in die Nähe von jenen Meisterwerken des Genres, zu denen Daniel Green womöglich schon mit seiner nächsten Veröffentlichung wird aufschließen können.

19.08. Hamburg (Kukuun) – Release-Show
02.09. Verden (Buchhandlung Verden)
17.09. Hamburg (Studiolongboard – Kunstausstellung)
14.10. Kiel (Prinzwilly)
15.10. Münster (Drei Klang Café)
16.10. Berlin (Folkbar Zukunft am Ostkreuz)
19.10. Greifswald (Kulturbar)
20.10. Dresden (&Rausch)
21.10. Berlin (Mastul)
22.10. Hamburg (Hanseplatte)

danielgreen.de
facebook.com/mrdanielgreenmusic
mrdanielgreen.tumblr.com

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