Cold War Kids: noch ein Geheimtipp – schon bald mehr?

Als eine der erfolgreichsten Indie-Rockbands aus L.A. werden die „Cold War Kids“ noch immer gehandelt. Im Vorfeld zur Veröffentlichung ihres vierten Albums „Dear Miss Lonelyhearts“ im April kann man aber annehmen, dass die Viererbande aus Long Beach ihren Erfolg bald auf europäische Gefilde ausdehnt.

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Nathan Willet. Bild: Tammy Lo

Nathan Willet. Bild: Tammy Lo

Gründe dafür gibt es genug. Die Kinder des Kalten Krieges sind keine Retortenband. Seit ihrer Gründung im Jahr 2004 haben sich die Kalifornier, die sich an einem christlichen College kennenlernten, peu à peu eine feste Fangemeinde aufgebaut, die in letzter Zeit immer rasanter wächst.

Ihrem vierten Streich „Dear Miss Lonelyhearts“ schickte die Band mit „Miracle Mile“ bereits die erste Single voraus (der Track wurde als letzter des Albums produziert, als die Aufnahmesessions eigentlich schon abgeschlossen waren). „Miracle Mile“ ist ein Teil von Los Angeles – Herkunft und Identität sind Themen, die in den Songs der „Cold War Kids“ einen großen Teil einnehmen.

Einige Hörer werden beim Gesang Willets vielleicht an Caleb Folowill von den Kings of Leon, manche gar an Jack White denken; Willet verfügt über eine recht hohe Stimme, die er mit voller Intensität zum Einsatz bringt. Die Musik der Band ist geprägt von einem soliden, gitarrenlastigen Rocksound, der manchmal ins bluesige, manchmal ins psychedelische ausreißt. Matt Aveiros Schlagzeug dominiert viele der Songs und gibt dem oft nachdenklichen, zögerlichen Songwriting den nötigen Push.

Jonnie Russell. Bild: Tammy Lo

Jonnie Russell. Bild: Tammy Lo

Bereits in etwas mehr als einem Monat dürfen sich deutsche und österreicherische Fans auf ein paar Auftritte der Band um Nathan Willet freuen, der aufgrund seines markanten Kiefers auch durchaus schon mal als „langhaariger Woody Harrelson“ gehandelt wird.

Besetzung:
Nathan Willet (Gitarre, Keyboard, Gesang)
Matt Maust (Bass)
Jonnie Russell (Gitarre, Keyboard, Gesang)
Matt Aveiro (Schlagzeug)

Tour in Europa:
Wien, Flex, 29.4.
Berlin, C-Club, 30.4.
Köln, Gebäude 9, 2.5.
Hamburg, Grünspan, 7.5.

“Hang Me Up To Dry”, einer der größten Erfolge der “Cold War Kids” (2006):

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