Ariel Guzik - Cordiox

Zeitloser Weltklang

Aufgezeichnet 2013 anlässlich der 55. Biennale zu Venedig (in der Lorenzi Kapelle), erschließt die in 300er-Auflage erscheinende Langspielplatte Cordiox (Von Archives) eine Ahnung. Eine Ahnung von allumfassend zeitlosem Klang, erfasst von jenem genuinen Resonanzkörper – einer Erfindung des mexikanischen Universalkünstlers Ariel Guzik – der dieser zunächst schlicht unglaublichen Veröffentlichung ihren Namen gibt.

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Ariel Guzik: "Cordiox" (VON Archives) - Ausschnitt (Portrait von James Clerk Maxwell)

Ariel Guzik: “Cordiox” (VON Archives) – Ausschnitt (Portrait von James Clerk Maxwell)

Um zu erklären, wie das Cordiox funktioniert, sei auf die abschließend empfohlenen Links verwiesen. Um der Welten Klang zu erfahren, bedarf es nunmehr lediglich der Rezeption. So es also möglich ist, mithilfe des Cordiox latent währenden Schall – in einer Anmutung des nimmer Verklungenen – zu erfassen, könnten sich im Hinblick auf die zu vernehmende, solennste Klarheit gar Zweifel am Blutzoll der Menschheitsgeschichte regen, wollte man die entsprechenden Lehren fahrlässig Lügen strafen.

Oder bestätigen die simultan vernehmbare Schwere sowie die hermetische Undurchdringlichkeit – bei allem Verzicht auf manipulative Unschuld – das Wissen um eine Welt, die ein solch hohes Maß an akustischer Erhabenheit ums alltägliche Verrecken nicht verdient hat? Man muss in Cordiox keine Liturgien vernehmen wollen, um Transzendenz mit Immanenz rechtschaffen zu versöhnen. Die Epiphanie bleibt jedoch ausgeschlossen, so aus dem baren Klang Gewissheiten erwachsen und geistige (nicht geistliche) Refugien entstehen.

Cordiox:
youtube.com/watch?v=wdw0Xm0TmIc
youtube.com/watch?v=w4EZl2m0HJc
youtube.com/watch?v=D_nKo36UZlM

artscatalyst.org/artist/ariel-guzik
mexicobienal.org/index.html
vonarchives.com

dense.de

 

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