Chamberlain - Damp Suns

Raum – und (wenig) Zeit

„Faire danser les corps sans sacrifier la melancholie“ – so lautet das Motto des französischen Duos A und M, das als Chamberlain auf seiner Debüt-EP Damp Suns (m/2L/PIAS) sowie streng konzeptionell veranlagten Live-Performances eine eigenartige Mischung aus Ambient, Neoklassik und – naturellement – Electronica nicht zuletzt auf die Tanzflächen zu puschen trachtet.

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Chamberlain: "Damp Suns" (m/2L/PIAS)

Chamberlain: “Damp Suns” (m/2L/PIAS)

Zwar schielen aus der Erinnerung Cosmic Baby oder Robert Miles um die Ecke, doch drängen sich von Chamberlain selbst ins Spiel gebrachte Referenzen tatsächlich deutlicher auf. Philipp Glass? Moodymann? Check. Kraftwerk? Aber, ja doch! Und selbst ein gewisser Herr Bach hinterlässt seine Spuren (aber wo tut er das nicht?!). Im Ergebnis steht ein ungemein gefälliger, aber nie gefallsüchtiger Flow, der zunächst die Synapsen und anschließend – vielleicht sogar – das Geläuf in Bewegungslust versetzt.

Streng genommen, lassen Chamberlain sogar Rückschlüsse auf ihre Landsleute Space (Magic Fly) zu, zieht sich doch ein gewisses Old School-Flair durch die vier Tracks (plus einem Remix) des Debüts, das dennoch mehr als nur neuen Wein in alten Schläuchen andeutet. Zurzeit touren Chamberlain eifrig durch heimische Gefilde; es wäre zu begrüßen, wenn sie ihren Fokus auch aufs Ausland richten würden. Und dem Appetizer Damp Suns recht bald einen umfangreichen Nachfolger angedeihen ließen. Ohne die Melancholie dem Tanze zu opfern.

T-ISA:
youtube.com/watch?v=jPNih5LHr3U

chamberlain-music.com
facebook.com/chamberlainthestepper
m2lmusic.com

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