Inquiring Blood - Morbid Creation

Tödlich spannend

Die Ankündigung eines weiteren Death Metal Albums ruft außerhalb des intimen Kreises beinharter Befürworter tendenzielles bis tendenziöses Achselzucken hervor. So die Achsel sich jedoch als säuberlich ausrasiert erweist – und das Dargebotene aus den Hannoveraner Federn von Inquiring Blodd stammt – ist es mal wieder an der Zeit, die gewohnte Blasiertheit gehen gewollte Blasphemie auszutauschen. Morbid Creation (Kernkraftritter Records/Alive), der erste Ausleger seit dem Debüt Born In A Grave verzückt mit einem Groove, von dem sich Artverwandte eine Scheibe abschneiden mögen. So Inquiring Blood weiterhin am Knochen nagen.

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Inquiring Blood: "Morbid Creation" (Kernkraftritter Records/Alive)

Inquiring Blood: “Morbid Creation” (Kernkraftritter Records/Alive)

Der Bonus, den sich Inquring Blood auf ihrem Zweitwerk gestatten, manifestiert sich in der gelebten Auffassung, dass sich Genre und Transgression nicht kannibalisieren. Im Grunde Death Metal mittelalter Schule, bauen sie – nicht zuletzt anhand eines frivol gestimmten Bass – auf elegante Brechung mit dem Gewohnten. Das 08/15-Repetieren des Kanons schmähend, eröffnen sich Marco, Daniel, Lars und Flo gänzlich nonchalant neue Wege, um der Schublade zu entkommen.

Für den Konsens zu gehörig neben der Spur, offeriert Morbin Creation Track by Track Stückware, die jedem Konventionalisten Bauchweh bereiten dürfte. Die angedeutete Referenzliste bleibt dabei länger als Hentai-Pimmel: Man höre von Sabbath bis Slayer und darüber hinaus. Das Prädikat „spannendste Death Metal Platte des Jahres“ haben sich Inquiring Blood mit Morbid Creation längst verdient. Jetzt aber ab auf die Bretter.

07.01. Braunschweig (B 58 – Release Party)
28.01. Wolfsburg (Hallenbad)

inquiringblood.com
facebook.com/inquiringblood

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