Interview mit John Mark Lapham (Old Fire)

„Ich versuche, mich von nostalgischen Anwandlungen nicht verschlucken zu lassen“

In einer besorgniserregend knapp gehaltenen Auflage von 250 Exemplaren erscheint heute die Zweitgeburt eines der emotional verbindlichsten Alben des vergangenen Jahres: Songs From The Haunted South – aus der Feder des in Abilene, Texas ansässigen John Mark Lapham, der gemeinsam mit guten Freunden wie Warren Defever (His Name Is Alive) oder Thor Harris als Old Fire eine Art jüngere Mentalitätsgeschichte der Südstaaten niedergelegt hat, die hinsichtlich ihrer traumwandlerisch oder auch nostalgischen Elastizität – wie kaum ein anderes Album zuvor – an die Großtaten des Projekts This Mortal Coil rührt. Zeit für ein Gespräch, anbei die Essenz.

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John Mark Lapham (facebook.com/oldfiresongs)

John Mark Lapham (facebook.com/oldfiresongs)

amusio: „Hi John Mark, als wir uns im Sommer anlässlich der Veröffentlichung von Songs From The Haunted South unterhielten, zeigtest du dich überrascht ob deines Eindrucks, dass sich das Album – trotz eines mehrere Jahre in Anspruch nehmenden Produktionsprozesses – im Ergebnis genau so anhören würde, wie du es von Anfang an beabsichtigt hattest. Hat sich inzwischen an dieser Einstellung zum eigenen Werk etwas geändert?“

John Mark Lapham: „Nein, ich bin von Songs From The Haunted South nach wie vor absolut überzeugt. Es ist genau das Album, das ich immer machen wollte. Darum habe ich mir auch größte Mühe gegeben, es in angemessener Weise in die Welt zu tragen. Und darum gibt es jetzt auch die Zweitveröffentlichung auf Vinyl, mit weiteren Songs, neuen Remixen und einem alternativen Artwork. Sie ist in erster Linie für jene Leute gedacht, die Songs From The Haunted South bereits kennen und weitere Sichtweisen auf das Material erlangen wollen. Und für mich persönlich ist das auch eine ausgesprochen feine Sache, immerhin bin ich bekennender Vinyl-Nerd.“

amusio: „Stock won’t last…“

John Mark Lapham: „Das will ich doch hoffen (lacht).“

amusio: „Bist du denn mit dem Feedback zu Songs From The Haunted South zufrieden?“

John Mark Lapham: „Kscope hat eine sehr engagierte Promotion gefahren. Was die Zahlen betrifft, solltest du besser dort mal nachfragen. Ich kann mich jedenfalls nicht über einen Mangel an Interesse oder Feedback beklagen.“

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