Margaret Catcher - Singularity

Minimal Monumental (oder umgekehrt)

Catchy kommt sie aus Lille, die neue eiserne Lady. Als “Rock augmenté” ers(p)onnen von Pierre Level und Xavier Leloux, ergreift sie anhand von Bass, Batterie und Pedalerie sowie dem halbstündigen Singularity (Atypeek Music) Besitz von einer Krone, an der sämtliche Zacken herausgebrochen wurden, die von der üblichen Etikette des Popbiz vorgeschrieben werden: Devo-Retro im Minimalornat.

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Margaret Catcher: "Singularity" (Atypeek Music)

Margaret Catcher: “Singularity” (Atypeek Music)

In zehn von zwölf (leichten bis mittelschweren) Fällen verweilen die beiden erklärten Secret Chiefs 3-Fans unter Aufbietung letzter Zuckungen staatstragender Vernunft genügsam unter der Drei-Minuten-Marke. Doch empfiehlt es sich, Singularity im Ganzen als resolut verschwenderische Preisgabe beknackter Ideenfülle zu erfahren – in etwa so wie die zweite Hälfte der zweiten Seite von Abbey Road. Zumindest wenn diese von einem angeschickerten Ringo kompiliert worden wäre.

Der „monumental rock“ von Margaret Catcher macht es einem verdammt schwer, die Tassen im Schrank noch als solche anzuerkennen. Dem Dilettantismus auf der Spur, verliert sich diese im Zuge einer Kühnheit, die das Wissen um die Qualität der eigenen Kunst nur bestätigt. Wenn Politik mit anderen Mitteln betrieben wird, wird Ratlosigkeit zum Motor des Wahlvolks. Catch as catch can.

We Want More:
youtube.com/watch?v=BiA9ou3EJ44

Zouki Zouki:
youtube.com/watch?v=q0PCHTSQDgM

margaretcatcher.com
facebook.com/margaretcatcherduo
margaretcatcher.bandcamp.com
atypeekmusic.com

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