Atavismo - Inerte

Archetypisch eigenwillig

Psych Prog Rock aus dem andalusischen Algeciras, in der Tradition von Triana, bieten Atavismo auch auf ihrem zweiten Longplayer Inerte (Temple Of Torturous). Nicht mehr ganz so hemmungslos abgefahren wie auf dem Erstling Desintegración, dafür aber mit einem Gespür für Griffigkeit und Verdichtung ausgestattet, sodass sich die fünf Trips der Scheibe ausgezeichnet angehen lassen.

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Atavismo: "Inerte" (Temple Of Torturous/Cargo)

Atavismo: “Inerte” (Temple Of Torturous/Cargo)

Atavismo erweisen sich auf Inerte als ein Psych-Powertrio, das lieber direkt auf die neuralgischen Punkte abzielt, anstatt sich im weitläufigen Herantasten zu beweisen. Das Potenzial der Erzeugung von sowohl archetypischen als auch eigenwilligen Stimmungen sowie dramaturgisch bedingten Stimmungsschwankungen erscheint – zumindest im vorläufigen Hinblick auf ein sich selbst tragendes Album – mehr als zureichend ausgeschöpft.

Die entscheidende Frage lautet also nicht, ob und inwiefern sich die progressive Ansätze mit der hier dominant zum Tragen kommenden Psychedelia vertragen. Sondern wie es der Band gelingt, ihre Schwerpunkte durchlässig zu gestalten. Nicht zuletzt um zu verhindern, fahrlässig als Epigonen vergangener Epochen verkannt zu werden. Und tatsächlich klingt Inerte so, als ob es soeben erst entstanden sei. Und eben nicht vor über vierzig Jahren. Frech, frisch, frank und frei. Besonders schön: Der wunderbar floydische Ausklang Volarás.

18.04. Berlin (Tiefgrund)
20.04. Würzburg (Immerhin)
21.04. Heidelberg (Villa Nachttanz)
28.04. Koblenz (Jam Club)

facebook.com/atavismo.prog
atavismo.bandcamp.com

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