Wave Gotik Treffen XXVI - Ausblicke (9)

Interview mit Oberer Totpunkt

Dass Oberer Totpunkt aus Hamburg mit dem Leipziger Großereignis WGT eng verbandelt sind, und sei es auch nur im Sinne eines unvergesslichen Konzerts auf der Parkbühne 2014, dem überaus verlässliche Gigs im Umfeld der Sixtina – so wie auch in diesem Jahr – folgen sollten und sollen, möge längst in die Annalen der Subversion eingegangen sein. Dieses soeben begangene Spiel mit Zeitformen beherrschen OT ohnehin. So auch auf ihrem aktuellen Album Neurosen blühen (Danse Macabre), dessen Wirkmacht die drei Primär-Triebtäter, Bettina Bormann, Michael Krüger und Stefan Frost, gekonnt und gerecht wie gewohnt, in souveräner Zunge zu erläutern wissen.

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(wave-gotik-treffen.de)

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amusio: „Hi Bettina, Hi Michael, Hi Stefan – wenn der Vorgänger Desiderat laut eurer Aussage euer Punk-Album war, um was für eine Art von Album handelt es sich dann bei Neurosen blühen?

Bettina Bormann: Ich finde, dass sich beide Alben nur schwerlich auf ein einziges Schlagwort reduzieren lassen. Für mich ist Neurosen blühen die konsequente Fortführung vom Desiderat. Eine aggressive Gitarre – und Punk-Elemente – haben da ebenso Platz wie dicht gestrickte Hörspiel-artige Erzählungen, psychedelisch anmutende Passagen – oder auch Rap.“

Michael Krüger: „Wir wollen uns nicht partout wiederholen. Was bei mittlerweile wohlgemerkt sechsundsechzig aufgenommenen und veröffentlichten Titeln nicht immer so einfach ist. Natürlich tauchen immer wieder typische OT-Elemente auf. Bei den neuen Songs fragte ich auch gern mal Tom Wendt, der alle OT-Alben gemixt und gemastert hat: „Ist das noch OT?“. Und er antwortete dann ohne eine Schusswaffe an seiner Schläfe zu wähnen: „Es ist groovig, anders – aber unverkennbar OT!“

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