Dysphoria - Release Concert in der Wabe, Berlin

Enemy I – Geliebter Feind

Wenn ein begnadeter Multi-Instrumentalist wie Rob DeVille (Tunes Of Dawn, Scream Silence u.v.a.m.) beim Release-Konzert zum Debütalbum seines persönlichsten Steckenpferds – Enemy I – sich ausschließlich dem Gesang widmet, darf auf die Güte seiner Mitstreiter geschlossen werden. Sowie auf das dringende Bedürfnis, den emotionalen Impact des eigenen Songmaterials mustergültig authentisch zu intonieren. So geschehen in der Wabe zu Berlin am vergangenen Samstag, als es galt, Dysphoria (Recordjet/Soulfood) einem überaus interessierten Publikum ans Herz zu legen.

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Rob DeVille & Enemy I, Wabe, Berlin (Stephan Wolf)

Rob DeVille & Enemy I, Wabe, Berlin (Stephan Wolf)

Dysphoria, dieses Biest von Album, das sich in nahezu sämtlichen Schattierungen des finster Metallischen suhlt, auf die Bretter zu bringen, genügt an diesem Abend freilich nicht. Das rund zweistündige Set ähnelt mehr einer Werkschau to date, bei der auch die dem Album vorangegangene EP Anywhere But Here Berücksichtigung findet.

Rob DeVille und sein gut geölt agierendes Team setzen auf Bandbreite (ein Akustik-Set sowie exaltierte Show-Elemente – Miss Sex – inklusive). Und stellen dabei eine souverän auftrumpfende Spielfreude in den Dienst der dramaturgisch ausgeklügelten Kompositionen und Arrangements, von denen Dysphoria lebt.

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