Exklusive Preview: Frank Turner – Tape Deck Heart

Obwohl das Album „Tape Deck Heart“ erst am 19. April erscheint, konnten wir bei amusio.com schon vorher reinhören. Für alle anderen gibt es zumindest die erste Singleauskopplung „Recovery“ zu hören, die seit Freitag in den Plattenläden steht.

Wer sich jetzt fragt, wer Frank Turner überhaupt ist, hat letztes Jahr wohl nicht ganz aufgepasst. Erst spielte der Brite vor 12.000 Leuten in der Londoner Wembley Arena, dann trat er bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele vor etwa 80.000 Zuschauern auf.

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Ja, für Frank Turner lief es 2012 ziemlich gut und es sieht so aus, als würde es nach der Veröffentlichung seines fünften Studioalbums auch so weitergehen.

Frank Turners "Tape Deck Heart" erscheint am 19. April 2013 / Foto: Universal Music

Frank Turners “Tape Deck Heart” erscheint am 19. April 2013 / Foto: Universal Music

„Tape Deck Heart“ ist eine Hommage an die 90-Minute-Kassetten aus der Kindheit des 31-Jährigen, die ihn musikalisch prägten. Wie immer bewegt er sich in den weitläufigen Sphären zwischen Rock, Pop, Folk und Punk. Obwohl in Bahrain geboren, ist Frank Turner in seiner Musik doch so herrlich britisch – Brit-Rock-Pop-Folk-Punk eben.

Thematisch geht es in „Tape Deck Heart“ vor allem um die Liebe, die verwelkende Liebe und die Zeit danach. Dennoch sind die 12 neuen Songs nicht schmalztriefend oder melancholisch, sondern vielmehr von einer erfrischenden Lockerheit, von Uptempo-Songs bis hin zu einer beschwingten Nachdenklichkeit; ein Spagat, den wohl nur ein Brite hinkriegen kann. Darüber hinaus sind Frank Turners Texte auch noch klug und verschachtelt, was ihn berechtigterweise nicht nur zu einem Singer, sondern auch guten Songwriter macht.

Der Opener des Albums und gleichzeitig die erste Auskopplung „Recovery“ ist ein Spiegel des Albums. Alles klingt fröhlich – bis man mal auf den Text hört. Und doch wird am Ende alles wieder versöhnlich und strahlt diesen Hauch von Hoffnung aus. Mit seiner paradoxen Mischung aus Unaufdringlichkeit und Pomp – alles very british – hat Frank Turner mit „Tape Deck Heart“ ein interessantes Werk geschaffen, das mit seinen 45 Minuten auch noch genau auf eine Seite einer Kassette passt.

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Über Kathrin Tschorn

Kathrin Tschorn | Freiberufliche Musikredakteurin und Lektorin, beheimatet in Berlin. Stets Musik aus den Bereichen Pop, Rock, Indie, Jazz sowie allem dazwischen auf den Ohren und eine Tastatur unter den Fingern.

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