XIII. Amphi Festival Previews (1)

Interview mit Aeon Sable

Dass am 6. Wochenende nach Trinitatis das Amphi Festival in einer der zweihundert schönsten Städte Deutschlands in seine 13. Runde geht, braucht wohl keinem Kenner schwarzer Hochkultur noch als Neuigkeit unter die Trüffelnase gerieben werden. Von daher begeben wir uns „mittemang“ – und stellen fortan eine Reihe von Hochkarätern des diesjährigen Billings vor, die (noch) nicht zu jenen Headlinern zählen, über die man sowieso schon alles weiß. (Wiewohl auch ein Ronan Harris, VNV Nation, uns gegenüber versichert, dass er sich schon sehr auf seine Doppelfunktion, als DJ- und Live-Zeremonienmeister, freue: „Wenn ich nur an den Beach Club oder an die MS RheinEnergie denke, wird mir ganz warm ums Herz“).

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(amphi-festival.de)

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Starten wir also durch, mit Aeon Sable aus Essen. Ihre Art, Goth Rock mit eigentümlichen Twists zu versehen, erfreut sich einer rasant gewachsenen Beliebtheit. Die beiden Hauptverantwortlichen Nino Sable (Vox) und Din-Tah Aeon (Gitarre) wollen diese erfreuliche Entwicklung zwar nicht überbewerten, den Stellenwert sowie den Reiz ihrer Teilnahme am Amphi Festival schmälert diese Bescheidenheit indes nicht.

amusio: „Nach eurem von vielen Anwesenden als grandios empfundenen Gig auf dem WGT steht nun mit dem Amphi ein weiterer Höhepunkt eurer Bandkarriere an. Ehre wem Ehre gebührt. Aber – war das absehbar, als ihr 2010 zunächst als Studio-Projekt an den Start gegangen seid?“

Aeon Sable: „Niemals! Im Grunde waren wir es einfach nur satt, dass es unsere Musik nicht gab. Also sahen wir uns gezwungen, sie selbst zu machen. Damals war überhaupt nicht abzusehen, ob unser Output überhaupt auf offene Ohren stoßen würde. Live-Gigs waren anfänglich ein notwendiges Übel zu dem uns unser Ex-Labelboss überredet hatte, denn eigentlich wollte keiner von uns auf die Bühne. Dass Auftritte mit der Zeit zum festen Bestandteil unseres Schaffens werden sollten, war also genauso unabsehbar wie der kürzlich wegen Überfüllung verursachte Einlass-Stop im Felsenkeller bei unserem diesjährigen Gastspiel beim WGT.“

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