Im Interview: Lisa Maria Schachtschneider (Musiklehrerin)

Lisa Maria Schachtschneider kann seit ihrem fünften Lebensjahr das Klavierspiel ihre große musikalische Liebe nennen.

Und wenn sie nicht Musiklehrerin geworden wäre, hätte die Welt eine Molekularbiologin mehr auf dieser Welt. Die Klavierlehrerin hat sich nun unseren Fragen gestellt.

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Lisa Maria Schachtschneider

Bitte stellen Sie sich doch einmal kurz vor. Wer sind Sie?
Ich bin Diplommusikpädagogin und Diplommusikerin. Ich spiele Klavier, seit ich 5 Jahre alt bin. Seit circa 10 Jahren trete ich nicht nur regelmäßig als Pianistin (Kammermusik, Liedbegleitung, Klavierabende) auf, sondern gebe mein Wissen am Klavier auch an Privatschüler und seit 2009 an Studenten der Universität Würzburg weiter.

Welche Instrumente spielen und unterrichten Sie?
Im Alter von 11-21 Jahren habe ich, neben dem Klavierspiel, auch Violoncello geübt. Ich unterrichte Klavier.

Warum haben Sie sich gerade für dieses Instrument / diese Instrumente entschieden?
Das Klavier war und ist meine größte Liebe.

Welches Instrument würden Sie gerne beherrschen?
Querflöte.

Welche bestimmten Unterrichtsmethoden wenden Sie an und was ist ihr “Geheimnis”, mit dem Sie Ihre Schüler besonders gut motivieren?
Das Entscheidende für mich ist, das Bewegungsabläufe (Technik) und musikalischer Fluss und Ausdruck untrennbar miteinander verbunden sind.
Um die Bewegungsabläufe und damit das musikalische Ergebnis zu optimieren gehe ich auch sehr ungewöhnliche Wege. Ebenfalls sehr wichtig ist es mir, die Schüler zu musikalischer Eigenständigkeit zu erziehen. Frei nach dem Motto: “Der beste Lehrer ist der, dessen Schüler ihn bald nicht mehr brauchen”.
Besonders motiviert sind meine Schüler, wenn sie schöne Stücke spielen, die ihnen gefallen.

Welche Voraussetzungen müssen Schüler erfüllen, wenn Sie bei Ihnen Musikunterricht nehmen wollen?
Sie sollten etwas Übe-Engagement und Liebe zur Musik mitbringen.

Welche Tipps und Ratschläge geben Sie Ihren Schülern mit auf den Weg?
Mit Freude und wachem Kopf an das Klavier gehen und ruhig auch gelegentlich ein paar Tage Pause machen.

Was wären Sie geworden, wenn Sie sich nicht für einen musikalischen Beruf entschieden hätten?
Ich interessiere mich sehr für Molekularmedizin.

Machen Sie auch in Ihrer Freizeit Musik, etwa in einer Band, im Chor oder in einem kleinen Hobby-Orchester?
Irgendwann möchte ich mal wieder im Chor singen, aber im Moment nicht.

Was empfinden Sie, wenn Sie Musik hören oder selbst musizieren?
Ich denke, in der Musik kann sich die ganze Welt in all ihren Facetten, vom Allerschönsten bis zum Tragischsten wiederspiegeln, in einer Intensität, die über Worte weit hinausgeht und mich tief berührt.

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