Benjamin Richter – Memory Lane

Premium Piano Pop

 

Benjamin Richter: "Memory Lane" (Sony Classical)

Benjamin Richter: “Memory Lane” (Sony Classical)

The Grand Momentum war tatsächlich nur der Anfang: Mit seinem Debüt-Nachfolger Memory Lane (Sony Classical) unterstreicht der einst als Produzent für Heavy Acts wir Caliban, Emil Bulls oder Moonspell nachhaltig in Erscheinung getretene Benjamin Richter, dass seine Visionen von piano-fundierten Song- und Soundscapes durchaus dazu angetreten sind, einen ganz eigenen Stil zu kreieren, der ihn sowohl von den notorischen Schwerblütlern als auch von den allzu flott und pseudo-virtuos agierenden Kollegen des Genres auf erfrischende Weise unterscheidet.

Da wäre zunächst der offensiv beherzte Zugriff auf die Melodieführungen, von denen Memory Lane lebt. Ob als Variation auf Bekanntes (von Ed Sheeran, I See Fire, bis Samuel Barber) oder als Nachweis der eigenen kompositorischen Fähigkeiten: Der ausgesprochen zugängliche Flow lässt die mitunter allzu schematisch eingepassten Orchestral-Arrangements locker ertragen.

Weiterhin überzeugt der mutige Ansatz, die eigenen Absichten keineswegs kaschieren zu wollen. Memory Lane soll das Gemüt erheben. Und ohne Umschweife mitreißen. Auf allzu gekünstelte Manierismen wird insofern auch konsequent verzichtet. So steht am Ende der vielfach erregenden Sause durch etliche Zeitgeschmäcker – ein zeitgemäßes Piano-Popalbum erster Güte.

benjamin-richter.com
facebook.com/richterpianomorte

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