Iron Monkeys - 9-13

Pfad des Verderbens

Iron Monkeys: "9-13" (Relapse/Rough Trade)

Iron Monkeys: “9-13″ (Relapse/Rough Trade)

Spätestens mit dem (natürlichen, wenn auch gehörig verfrühten) Tod des stilistisch prägenden Sängers Johnny Morrow schienen 2002 Iron Monkeys aus Nottingham endgültig Geschichte. Doch die verbliebenen Gründungsmitglieder Jim Rushby und Steve Watson haben – gemeinsam mit dem neu hinzugestoßenen Ex-Chaos UK Drummer Brigg – wie aus dem Nichts ein neues Album verbrochen: 9-13 (Relapse/Rough Trade). 

Der vielleicht am ehesten noch als markant zu bezeichnende Unterschied mit Our Problem, jenem legendären 98er-Album, erschließt sich mit dem Umstand, dass Jim Rushby den vokalen Part übernommen hat. Er müht sich nach Kräften, reicht aber nicht ganz an den jäh wütenden Wahnsinn Johnny Morrows heran. Aber angesichts einer Scheibe, welche ansonsten die eigene Historie einwandfrei fortsetzt, ist dieser Aspekt zu vernachlässigen.

Denn – beeinflusst von anfänglich ähnlich gestört veranlagten Combos wie Crowbar und Eyehategod – etablierten Iron Monkeys per Handstreich eine Subschublade aus Sludge, Doom und Crustpunk. Dass sie heute genau dort ansetzen, – und nicht der Versuchung widerstehen, vom einst eingeschlagenen Pfad des Verderbens auch nur eine Jota abzuweichen – nötigt Respekt ab. Und macht aus 9-13 eine dringende Empfehlung für alle, die wissen, was sie dort erwartet.

9-13:
youtube.com/watch?v=_JH0os_xukQ

OmegaMangler:
youtube.com/watch?v=L-S-LsLJqIc

smarturl.it/IronMonkey
facebook.com/IRONMONKEYBAND

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