Fleurety - White Death

Hell wie die Nacht

Fleurety: "The White Death" (Peaceville/Edel)

Fleurety: “The White Death” (Peaceville/Edel)

Bereits 1991 aus der unseligen Taufe zu Ytre Enebakk (Norwegen) gehoben, erscheint nächsten Freitag mit The White Death (Peaceville/Edel) das – immerhin – bereits dritte Album der längst legendären Progblackmetal-Avantgardisten Fleurity. Dabei handelt es sich um einen gehörigen Batzen unguter Ahnung und vorzüglicher Materialbeherrschung, der sich die Zeit nimmt, um seinen Hörern den Schlaf zu rauben. Wer nach dem Genuss von White Death noch ruhig schlummern kann, ist vermutlich schon verschieden.

Wenn schwarze Äbte das Weiße beschwören, geht es an die Nieren. Wenn sich dann auch noch eine tulleske Flöte auf Acid in die mahlend malmende Gemengelage verirrt, bekommt der Wahnsinn Mores gelehrt. Insofern erweist sich The White Death auch als eine verblüffend hellsichtige Vision von dem, was die Metal-Avantgarde in die eigene Postmoderne führt. Zur Not eben auch postmortal.

Wie Pestizide und Pestillenz im Gadda-da-Vida (Iron Butterfly) ihre akustische Entsprechung finden, wird ebenso deutlich, wie der unbedingte Wille zur maximalen Fallhöhe. Was Fleurity aufschichten, richten sie konsequent zugrunde. Was bleibt? Ein Album für Nächte, die nimmer enden wollen.

Lament Of The Optimist:
youtube.com/watch?v=6ri7Orp6KwE

facebook.com/thetruefleurety

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