F.K.Ü. - 1981

Splattermosh rules

F.K.Ü.: "1981" (Despotz Records/Cargo)

F.K.Ü.: “1981″ (Despotz Records/Cargo)

Zweifelsohne zeitigte das Jahr 1981 einen ersten (wenn nicht gar DEN)  Höhepunkt des Slasher-Genres: Dutzende Filme über Maskenmänner, die zu originellen – und vor allem optisch ergiebigen – Morden befähigt sind, begeisterten vor allem ein Publikum, das diese Art Kintopp eigentlich noch gar nicht sehen dufte. In diesem Sinne kehren nun – nach längerer Auszeit – die schwedischen Thrash Metaller F.K.Ü. zurück, um mit 1981 (Despotz Records/Cargo) diesem Blütejahr ihren Tribut zu zollen.

Schon ihre vorangegangenen Scheiben erwiesen sich als „liebevolle“ Hommagen an die Hochzeit des Horrorfilms moderner Prägung. Ein Spaß, der Nostalgie schürt. Insbesondere angesichts der heutigen Horror-Serien, die oftmals jeglichen Charme vermissen lassen. Doch sei eine Sache angemerkt: So feinen Thrash, wie ihn F.K.Ü. auch auf 1981 bieten – den gab es damals noch nicht. Steckte allenfalls in seinen Kinderschuhen (wann erschien Kill Em All nochmal?!).

Dass sie ihr in jeglicher Hinsicht vorzügliches Album mit einer Reminiszenz an den eher dem Rape-and-Revenge-Subgenre zuzuordnenden Abel Ferrara-Klassiker Ms. 45 („Die Frau mit der 45er Magnum“) ausklingen lassen, sei als besonders feiner Zug gewertet. Merke: Der Night Train to Terror ist noch längst nicht abgefahren. Splattermosh rules!

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