OMD in Düsseldorf

Pop & Dance & Art & Culture

OMD live in Düsseldorf, Mitsubishi Electric Halle (Stephan Wolf)

OMD live in Düsseldorf, Mitsubishi Electric Halle (Stephan Wolf)

So pendelt die Setlist zunächst zwischen beiden Polen, bis Andy McCluskey zu Beginn des letzten Drittels erklärt, dass man „Pop and Dance“ fortan gegenüber „Art and Culture“ den Vorrang einräumen wolle. Dabei heben OMD an diesen Abend den vermeintlichen Gegensatz souverän auf. Wenngleich die im Laufe der Jahre angehäuften Hits dominieren: (Forever) Live And Die, So In Love oder Locomotion – fehlt nur If You Leave. Doch dieser Smasher unterlag in einem Fan-Voting dem außergewöhnlich konstruierten Genetic Engineering von dem gewagten Album Dazzle Ships (1983), das bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat.

Andy McCluskey (OMD in Düsseldorf) (Stephan Wolf)

Andy McCluskey (OMD in Düsseldorf) (Stephan Wolf)

Mit einer aktualisierten Klangkollage (Time Zones) sowie dem in frontaler Phalanx dargebotenen Ruhepol Of All The Things We’ve Made nehmen OMD weitere Bezüge auf ihr Meisterwerk. Und ohne die Qualität ihres ins Konzert eingeflochtenen neuen Materials, noch die ihrer dezidierten Electropop-Schlager in Frage zu stellen: Zumindest an diesem Abend versetzen die ganz frühen Wave-Klassiker Enola Gay und Electricity (mit dem das Konzert einen würdigen Abschluss nimmt) die Fans in allergrößte Verzückung.

omd.co.uk
facebook.com/omdofficial

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