Im Interview: Ann-Helena Schlüter

Bitte stellen Sie sich doch einmal kurz vor. Wer sind Sie?
Ich bin Konzertpianistin, Diplommusikerin und Diplominstrumentalpädagogin. Ich spiele seit meinem vierten Lebensjahr Klavier und wurde bis zu meinem 17. Lebensjahr von meinem Vater, dem Pianisten Karl-Heinz Schlüter, unterrichtet. Meine Eltern und Geschwister sind alle Musiker. Neben der klassischen Musik komponiere und improvisiere ich und schreibe Lyrik und Prosa. Ich trete regelmäßig im In- und Ausland auf mit Klavierabenden, auch im Duo. Als Zugabe spiele und singe ich meist eigene Lieder.

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Ann-Helena Schlüter

Welche Instrumente spielen und unterrichten Sie?
Ich unterrichte Klavier und Improvisation (dies auch für Gruppen und Bands). Ich spiele für mich noch Saxophon.

Warum haben Sie sich gerade für dieses Instrument / diese Instrumente entschieden?
Da für meine Eltern als Pianisten und Berufsmusiker das Klavierspielen wie Zähneputzen oder Essen zum Leben gehörte, war es für mich und meine Geschwister normal, sehr früh Klavierspielen zu lernen, aufzutreten und an Wettbewerben teilzunehmen. Meinen ersten Auftritt hatte ich mit 5. in Nürnberg.

Welches Instrument würden Sie gern beherrschen?
Ich glaube, Geige oder Cello hätte ich sehr gern noch gelernt.

Welche bestimmten Unterrichtsmethoden wenden Sie an und was ist ihr „Geheimnis“, mit dem Sie Ihre Schüler besonders gut motivieren können?
Der Klang ist für das Klavierspiel sehr wichtig, dafür gibt es sehr viele gute Übungen und Möglichkeiten, denn ohne gute Technik kommt man nicht voran. Technik ist natürlich nicht alles. Am meisten sind Schüler motiviert, wenn sie sich auf das Stück vorbereiten können, was sie wirklich spielen wollen, und sie durch das Üben ihr Ziel erreichen. Es ist wichtig, sich auf jeden Schüler individuell einzulassen.

Welche Voraussetzungen müssen Schüler erfüllen, wenn Sie bei Ihnen Musikunterricht nehmen wollen?
Den Wunsch, Klavier zu lernen, vielleicht auch das Wissen, dass es ohne Üben nicht geht.

Welche Tipps und Ratschläge geben Sie Ihren Schülern mit auf den Weg?
Viel Musik hören, da Musik bildet und trainiert. Viele junge Menschen haben sich noch nie in einen Klavierabend, ein Konzert, eine Oper getraut. Viele sind nach einem Konzert von mir überrascht, wie schön Chopin sein kann. Als Kind habe ich sehr viel Musik gehört und war auf vielen Konzerten, mindestens einmal in der Woche.

Musik entspannt und hilft sehr für die Konzentrationsfähigkeit und für alle Gebiete des Alltags und Lebens. Ähnlich wie Schach, nur noch intensiver.

Was wären Sie geworden, wenn Sie sich nicht für einen musikalischen Beruf entschieden hätten?
Germanistik hätte mich sehr interessiert. Ich schreibe viel. Zusätzlich studiere ich Musikwissenschaft an der Uni in Würzburg.

Machen Sie auch in Ihrer Freizeit Musik, etwa in einer Band, im Chor oder in einem kleinen Hobby-Orchester?
Ja, ich trete mit Jazzmusikern mit meinen eigenen Liedern auf, z.B. auch Open Air auf dem Festival Umsonst und Draußen in Würzburg. Ich spiele die Orgel in Gottesdiensten und leite ab und zu einen Chor. In meiner Freizeit höre ich wenig Musik und genieße die Stille.

Was empfinden Sie, wenn Sie Musik hören oder selbst musizieren?
Musik ist eine große Liebe in meinem Leben. Musik ist internationale Sprache für mich, die ausdrückt, was tief im Innersten ist, die viele verstehen, gleich, welche Nation.

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