Wrongkong „Kill The Should And Make A Do“ – Magische Pop-Momente

Obwohl das Vorgängeralbum „So Electric” erst vor 15 Monaten erschienen ist, haben sich Wrongkong sogleich wieder ins Studio aufgemacht und ihren musikalischen Kreativ-Monstern freien Lauf gelassen. Dabei kreierte die deutsch-kanadische Band eine wilde Mischung aus Rock, Pop, Elektro und Synthie-Elementen. Der Titel ist dabei Programm: Nicht kleckern, sondern klotzen, heißt die Devise.

Irgendwie war auf dem letzten Album einfach nicht mehr genug Platz für all die musikalischen Geistesblitze, die die Band aus Nürnberg zu durchzucken scheinen.

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Kill The Should And Make A Do

Im April auch live erlebbar: Wrongkong / Foto: Thomas Riese

Das ruhige „Hands Up High“ war in einer elektronischen Version schon auf dem Vorgängeralbum zu hören und „I’m Sorry“ sollte eigentlich auch auf dieses. Da blieb dem Quintett ja quasi nichts anderes übrig, als eine neue Platte aufzunehmen.

Wie das bei Musik aber eben so ist: Dem einen gefällt’s, der andere findet es schrecklich. Wer es lieber klassisch-eingleisig mag, wird bei Wrongkong nicht viel Hörenswertes finden, den Wrongkong sind Pop. Dieser Begriff ist völlig zu Unrecht negativ konnotiert; denkt man doch sofort an das Gedudel im Radio, das sich Popmusik schimpft. Tatsächlich ist Pop aber eine ernstzunehmende und facettenreiche Musikrichtung, wie Wrongkong immer wieder zeigen.

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Über Kathrin Tschorn

Kathrin Tschorn | Freiberufliche Musikredakteurin und Lektorin, beheimatet in Berlin. Stets Musik aus den Bereichen Pop, Rock, Indie, Jazz sowie allem dazwischen auf den Ohren und eine Tastatur unter den Fingern.

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