Beth Hart und Joe Bonamassa die Zweite

Ihre Produktivität scheint unerschöpflich. Erst letzten Oktober veröffentlichte Beth Hart ihr Album “Bang Bang Boom Boom”. Nun legt sie zusammen mit Dauer-Kollaborateur Joe Bonamassa schon wieder nach. “Seesaw” heißt ihr neuestes Werk und soll als Nachfolger der ersten Kollaboration der beiden “Don’t Explain” aus dem Jahr 2011 verstanden werden. Schon “Bang Bang Boom Boom” hörte sich entgegen der Erwartungen und des Titels gar nicht so Rock ‘n’ Roll-lastig wie die Vorgänger an.

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Mit ihrer neuen Scheibe nehmen Hart und Bonamassa den Hörer nun in eine Zeit lange vor den 70s Rock mit. Gleich das erste Lied stimmt schon mal auf den Grundton der Platte ein. Es ist ein Cover von Billy Holidays “Them There Eyes” aus dem Jahr 1939. Später gesellen sich dann noch “Sunday Kind of Love” von Etta James und natürlich der Titelsong “Seesaw”von Aretha Franklin hinzu. Große Namen, denen Gittarenheld Bonamassa und Stimmwunder Hart aber nichts schuldig bleiben.

Seesaw ist ab sofort erhältlich (Quelle: bethhart.com)

Seesaw ist ab sofort erhältlich (Quelle: bethhart.com)

Schwere Beats, E-Gitarren-Solos von Bonamassa, aber auch Blechbläser und ein Akkordeon sind vertreten und erzeugen eine musikalische Vielfalt, die immer stimmig bleibt. Beth Harts unverwechselbare rauchige Rock-Kratzstimme mit der bluesigen Stimmfarbe macht allem voran jedes einzelne Lied auf dem Album zum Hinhörer.

Bonamassa und Hart beweisen also erneut, dass sie ausgezeichnet miteinander harmonieren und an kreativem Austausch scheint es ihnen auch nicht zu mangeln. Die elf Tracks des Albums wurden in nur einem Monat im Januar diesen Jahres eingespielt. Am anderen Ende des Jahres, im Dezember, kommt Hart dann auf Deutschland-Tour und präsentiert ihre neuen Songs. Aber wer weiß. Vielleicht hat sie uns bis dahin auch schon wieder ein neues Album präsentiert.

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Über Anne Geyer

Nach einer kunterbunten Musik-Erziehung und dem Studium der Germanistik, Amerikanistik und Anglistik nun als Redakteurin für amusio tätig. Vorlieben: Von Rock, Hard-Rock, Blues, Blues-Rock, Alternative, Indie bis hin zu Jazz, Jazz-Rock, und Pop.

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