Vom Rapper zum Sänger: Casper

Dass Casper kein prototypischer Rapper ist, hat der Musiker ja schon auf seinem Erfolgsalbum „XOXO“ bewiesen. Nun scheint sich das eigentliche Ich des gebürtigen Lemgoers nach außen zu kehren: In einem Interview mit der „Berliner Zeitung“ verriet der 30-Jährige, dass sein am 27.09.2013 erscheinendes Album „Hinterland“ ziemlich gesangslastig ausfallen wird.

Administriere bereits ab €0,- Deine Musikschule!

Demnach sieht sich Benjamin Griffey, wie der Musiker mit bürgerlichem Namen heißt, eher in der Rolle eines Singer-Songwriters, der nicht singen kann, als in der Rolle des reinen Rappers.

CASPER

CASPER (Quelle: bettherich.de)

Hinzu gesellt sich der Umstand, dass der Nordrhein-Westfale kein Instrument so wirklich beherrscht, aber dennoch Visionen und Inspirationen für Songs umsetzen möchte.

Die Unverwechselbarkeit bleibt seiner Stimme aber, egal ob auf singende oder rappende Art und Weise, erhalten.

Wie schon mehrfach durch diverse Medien sickerte, ist Get Well Soon-Chef Konstantin Gropper an der neuen Platte des Wahl-Bielefelders Caspers beteiligt. Dieser war es wohl auch der den Rapper zum Singen ermunterte. Wenn Griffey am Ende so verraucht und charismatisch wie Tom Waits klingt, muss man das wohl auf den Einfluss Groppers schieben.

Wie das Resultat klingt, konnte man schon anhand der vorab veröffentlichen Single „Im Ascheregen“ erahnen. Ein komplettes Bild kann man sich dann durch den Erwerb des am 27.09.2013 erscheinenden Albums „Hinterland“ machen.

PS.: Auch bei Facebook? Dann werde Fan von amusio!

Über Peter Geuze

Lebt und arbeitet als Musiker, Musiklehrer und freiberuflicher Musikredakteur in Leipzig. Lieblingsthema ist rockige Gitarrenmusik, aber auch für andere Klänge hat er stets ein offenes Ohr.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>