Death by MAGIX? – Das neue Samplitude Music Studio im Kurztest

Mit einer übersichtlichen Oberfläche und einer Vielzahl an neuen Komponenten kommt die aktuelle Version des „virtuellen Tonstudios“ der Firma MAGIX daher. Der Aufbau erinnert an den nahen Verwandten Cubase aus dem Hause Steinberg. Jedoch fällt im Gegensatz dazu auf, dass der Arbeitsplatz bei Samplitude mit einem Klick verändert und dem entsprechenden Bereich (bspw. Aufnahme, Mastering, Export) angepasst werden kann. Durch Kompatibilität mit anderen herstellereigenen Produkten und die Möglichkeit des direkten Exports in Online-Plattformen wie Soundcloud oder Youtube ist eine recht unkomplizierte Musikproduktion gewährleistet.

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Desweiteren betont das in Berlin ansässige Unternehmen die neuen Funktionen der Tonhöhen-Korrektur und des Auto-Masterings, sowie den High-End Synthesizer DN-e1 und verschiedene Vintage-Effekte.

Oberfläche des neuen Samplitude Music Studios (Quelle: http://www.digitale-generation.de/software-news/13072/13072/)

Oberfläche des Samplitude Music Studios 2014 (Bildquelle: digitale-generation.de)

Mit 128 Kanälen und einer Samplerate im Bereich zwischen 22 und 96 kHz reicht es zwar nicht an professionelle Systeme wie ProTools heran, sollte das Homestudio jedoch um einiges aufpeppen. Zudem sind wichtige Werkzeuge wie Objekt-Editor, Gitarren- und Bassverstärker Vandel SE und Midi-Editor zur Matrix-, Drum- und Notenbearbeitung nachwievor integriert. Die gängigen Formate wie MP3, WAVE, FLAC und OGG VORBIS sowie MIDI-Dateien können importiert, bearbeitet und ausgegeben werden.

Es bleibt demzufolge festzuhalten, dass die 2014er Serie für ein kleines Tonstudio im privaten Gebrauch vollkommen ausreichend ist und der Konkurrenz um nichts nachsteht. Wer jedoch ein professionelles Tool sucht, sollte entweder auf hochwertigere Produkte ausweichen oder zur kostenintensiveren Version Samplitude Pro X greifen.

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Über David Richter

Studium der Kulturwissenschaften und Geographie an der FSU Jena; tätig als: Kulturmanager, Autor und Bassist; Musikalische Vorlieben in den Bereichen Surf, Punk, Stoner-Rock, Ambient, Garage, Post Rock, Old School

Eine Antwort auf Death by MAGIX? – Das neue Samplitude Music Studio im Kurztest

  1. Alfredo sagt:

    Hallo,
    nu ja…jede CD läuft mit 44.1 Khz und 16Bit!

    Jedes Video Musik Stück auf You Tube hat in der Regel
    noch viel weniger “Khz” und “Bit” !
    Viele der Songs klingen aber sehr gut, das besser nur
    noch eine Frage des Wahnsinns ist, oder?

    Na ja, wenn man für 99,- Musik machen kann wie auf
    einer Software die 599,- Kostet, wäre das auch Seltsam, oder!?

    Wenn also 44.1 Khz und 16 Bit CD Qualität ist und das Musik Studio
    diese Qualität beherrscht und sogar darüber hinaus, was macht dann
    Professionalität aus….noch mehr Kiloherz und Bit?

    Jedenfalls könnte man das meinen, wenn man diesen Artikel hier
    ließt, als bescheidener Mensch natürlich, selbstverständlich.

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