Der Musikverlag

Man unterscheidet bei Musikverlagen zwischen Verlagen der Unterhaltungsmusik (U-Verlage) und der ernsten Musik (E-Verlage). Früher war es so, dass der Musikverlag die einzige Aufgabe hatte, Noten herzustellen, zu drucken und diese zu verkaufen. Heute gibt es das in dieser Form fast nur noch im Klassik-Bereich. Die Aufgaben des Musikverlages haben sich heute stark verändert. Er meldet zum Beispiel Werke bei der GEMA an (wenn es sich um ein GEMA Verlag handelt) und bietet Musiknutzern die Musik seiner Schützlinge an.

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Quelle: Martin Cathrae (flickr, cc-by)

Quelle: Martin Cathrae (flickr, cc-by)

Der Musikverlag ist stark daran interessiert die Werke seiner Urheber zu erhalten, denn je öfter die Werke eingesetzt werden desto mehr verdient der Verlag. Bei jedem Bühnenauftritt, jeder verkauften CD, jedem Einsatz im Radio und in Filmen verdient der Musikverlag mit.

Für wen ist der Musikverlag tätig? Für Autoren. Also nicht für Künstler, nicht für Bands, sondern für Komponisten, Textdichter und Arrangeure (Bearbeiter).

Musikverlage werden auch oft von Bands gegründet (wenn die Band selbst Urheber ist), denn viele Autoren wollen nicht alle Einnahmen abgeben. Vor allem dann, wenn sie in der Lage sind die Aufgaben selbst zu erledigen.

Viele Produzenten haben auch ihre eigenen Musikverlage, denn sie wissen im Vorfeld nicht, ob ihre Produktionen erfolgreich werden. Mit dem Musikverlags-Anteil können Produktionskosten teilweise wieder hereingeholt und das Risiko abgefedert werden.

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Über Timo Dygryn

Timo ist Komponist und Musikproduzent mit dem Schwerpunkt Rockmusik und ist mit rocksongwriter.com selbstständig. Hier auf amusio schreibt er u.A. über Musikmarketing, das Musik machen an sich und weitere Themen rund um die Musik.

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