iPad: Neo-Soul Keys – Review

Gospel Musicians haben ein Update für Neo-Soul Keys für iPad  veröffentlicht: Wem ist er nicht im Ohr geblieben? Der warme Klang eines Fender Rhodes oder Wurlitzer E-Pianos. Wie ein roter Faden zieht er sich durch die Geschichte der Popularmusik. Künstler wie Air, Radiohead, The Beastie Boys, Portishead, D’Angelo, Supertramp, Erykah Badu, Chick Corea, Jamiroquai, Herbie Hancock, Steely Dan, The Beatles, Norah Jones, und Stevie Wonder, haben über die Jahre immer wieder zu diesem “Sound” gefunden.

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Jetzt ist er, mit gleich 2 neuen Instrumenten im App Store vertreten:

Neo Soul Keys: Dyno Synth, Quelle: amusio.com

Neo Soul Keys: Dyno Synth,
Quelle: amusio.com

Neo-Soul Keys ist kostenlos im App Store erhältlich, und alle 5 Pianos (Mark 1 Suitcase, Mark 1 Stage, Wurlitzer 200A, Dino-My-Piano, Yamaha EX-5) können, mit geringer Einschränkung, ausgiebig getestet werden.

In der Welt der PC Musiksoftware sind Neo-Soul Keys bereits ein Begriff, und stehen für einen warmen, extrem realistischen Klang und hervorragende Spielbarkeit.

In der iPAD Version sind nahezu alle features der grossen Geschwister enthalten:

  • 1.25GB Samples (328.4MB verlustfrei komprimiert)
  • Realistische Tasten- und Pedalgeräusche (lautstärke einstellbar)
  • Presets Speichern und Laden
  • Core MIDI und WIFI MIDI
  • Equalizer, Chorus, Vibrato und Spring Reverb
  • MIDI learn
  • Retina Grafiken
  • Background Audio
  • Audiobus

Gospel Musicians sind einer der ersten Entwickler die “flash memory streaming” benutzen. Dieses neue iOS Feature wurde in direkter Zusammenarbeit mit Apple entwickelt. Es erlaubt das “Streamen” grösserer Samples über den On-Board Flash Speicher des iPADs, was eine reichere und ausdrucksvollere Spielerfahrung ermöglicht.

Sound:

Die App hält was sie verspricht und klingt ausserordentlich gut. Es gibt 10 Regler an jedem Instrument, mit denen sich die Klangcharakteristik stark verändern lässt: Dreckiger Sound, Pedal- und Tasten-Geräusche etc. Ausserdem verfügt jedes Instrument über Chorus, Reverb, einen Equalizer und Vibrato

Performance:

Auf einem iPAD 3 lassen sich bei gehaltenem Sustain Pedal problemlos etliche Noten spielen ohne Performanceprobleme. Auf einem iPAD 2 hingegen, gerät man leichter in den Grenzbereich der Hardware. Dies äussert sich in gelegentlichem Knistern. Verzichtet man allerdings auf Effekte und extreme Polyphonie, bleibt die App auf dem iPAD2 gut nutzbar.

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Über Milan Grajetzki

Milan Grajetzki | Freiberuflich als Musikproduzent, Gamedesigner und Redakteur. Derzeit Student an der Kunsthochschule für Medien, Köln.

Eine Antwort auf iPad: Neo-Soul Keys – Review

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